Meister der Straßenfotografie

Mit 73 Jahren gestorben: Große Trauer um Martin Parr

Der britische Fotograf Martin Parr starb am Wochenende im Alter von 73 Jahren.
© AFP/Roland

London – Der britische Dokumentarfotograf Martin Parr ist tot. „Mit großer Trauer“ teilten die Martin Parr Foundation sowie die Agentur Magnum Photos am Wochenende mit, der Künstler sei am Samstag in seiner Heimat Bristol gestorben. Er wurde 73 Jahre alt und hinterlässt Frau Susie, seine Tochter Ellen, seine Schwester Vivien und seinen Enkel George. „Die Familie bittet darum, in dieser Zeit ihre Privatsphäre zu respektieren“, hieß es in der Mitteilung.

Einer, der das Leben einfing

Die BBC beschrieb Parrs Kunst als „farbenfrohe Bilder“, die das britische Leben einfingen, Parr galt als Meister der Straßenfotografie. Der 1952 geborene Künstler zählt zu den bedeutendsten britischen Fotografen, er ist bekannt für seinen satirischen Blick.

Parr war einer der bedeutendsten britischen Fotografen seiner Zeit, seine Werke waren nicht selten farbenfroh und bisweilen satirisch.
© AFP/Van der Hasselt

„Von Sonnenanbetern bis hin zu konservativen Clubs – Parrs Bilder waren oft in lebhaften Farben gehalten und mit einer guten Portion Humor versehen“, schrieb die Zeitung The Guardian. Parr werde sehr fehlen, schrieb die Foundation. Auf der offiziellen Instagram-Seite sammelten sich innerhalb kurzer Zeit Tausende Beileidsbekundungen. (APA, dpa)