Heimischer Pkw-Markt im Höhenflug: Bereits 13,1 Prozent mehr Neuzulassungen
Während ein großer Teil der österreichischen Wirtschaft stagniert, bewegt sich die Autobranche deutlich nach oben, wie die jüngsten Daten der Statistik Austria belegen.
Auch wenn die Zahl der Pkw-Neuzulassungen noch weit entfernt ist von früheren Spitzenwerten, als bis zu 350.000 Fahrzeuge pro Jahr in Österreich erreicht wurden, so zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend zwischen Bodensee und Neusiedler See. Laut Statistik Austria meldeten die heimischen Behörden in den ersten elf Monaten des laufenden Jahres 262.602 neue Pkw an, was einem Wachstum von 13,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.
Allein im November verbuchte die Statistik Austria 23.008 Pkw-Neuzulassungen, das sind 20,5 Prozent mehr als im Vergleichsmonat von 2024.
Elektrifiziete Antriebe immer beliebter
Bei den Antrieben setzen sich die verstärkte Ablehnung des Diesels und die zunehmende Akzeptanz von elektrifizierten Triebwerken fort. Drei Fünftel aller neuzugelassenen Autos lassen sich den alternativen Antrieben zuordnen (Mildhybrid, Vollhybrid, Plug-in-Hybrid und vollelektrische Fahrzeuge).
Was die Marktführerschaft anbelangt, so verteidigt, wenig überraschend, Volkswagen seine herausragende Stellung mit 37.781 Neuzulassungen, was einem Marktanteil von 14,4 Prozent gleichkommt. An zweiter Stelle befindet sich Konzernschwester Škoda mit 10,8 Prozent Marktanteil, gefolgt von BMW (6,9 Prozent) und Audi (6,1 Prozent).
Leichte Nutzfahrzeuge ziehen wieder an
Nicht so erfolgreich wie der Pkw-Sektor entwickelt sich derzeit der Nutzfahrzeugmarkt, auch bei den Motorrädern ist eine Abwärtstendenz festzustellen. Immerhin: Bei den leichten Nutzfahrzeugen (Klasse N1) gab es im November 2812 Neuzulassungen (ein Plus von 17,6 Prozent gegenüber dem November 2024).