Gefälschte Bank-SMS

Vermeintliche Bankberaterin brachte Mann (58) im Bezirk Landeck um Zehntausende Euro

Ein 58-jähriger Mann aus dem Bezirk Landeck ist Betrügern aufgesessen und hat dabei einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag – also rund 50.000 Euro – verloren. Die Masche begann mit einer SMS und endete mit manipulativen Anrufen.

Am Sonntag erhielt der Mann eine Nachricht, die angeblich von seinem Geldinstitut stammte. Darin wurde er aufgefordert, über einen Link seine ID zu erneuern. Der 58-Jährige klickte auf den Link und gab damit vermutlich seine persönlichen Daten preis.

Zwei Tage später, am Dienstag, wurde er von einer unbekannten Frau angerufen, die sich als Sicherheitsbeauftragte der Bank ausgab. Durch geschickte Manipulation brachte die Anruferin den Mann dazu, drei Überweisungen auf ausländische Konten freizugeben. Erst danach bemerkte der Tiroler den Betrug. Eine Anzeige folgte.

Osttirolerin verlor mehrere tausend Euro

Mit einer anderen Betrugsmasche brachten Unbekannte eine 34-Jährige um mehrere tausend Euro. Die Frau aus Lienz bot über eine Gebrauchtwarenbörse im Internet eine Winterjacke an. 100 Euro wollte sie für das Kleidungsstück haben. Ein Unbekannter meldete sich bei ihr, der die Jacke kaufen wollte. Er schickte einen Link mit, über den der Kauf bestätigt werden sollte.

Die Osttirolerin öffnete den Link. Dort gab sie ihre Bankzugangsdaten bekannt. Es folgte aber keine Einzahlung, sondern eine Abbuchung. Der Schaden belief sich laut Polizei auf einen hohen vierstelligen Betrag. (TT.com)

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