Schweizer verkünden Diagnose

Halswirbelsäule bei schwerem Sturz verletzt: Skistar Gisin wurde operiert

Nach der Erstversorgung an der Piste wurde Michelle Gisin mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
© APA/KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nach Lara Gut-Behrami (Kreuzbandriss) und Corinne Suter (Muskelfaserriss) muss der Schweizer Skiverband den nächsten Ausfall hinnehmen. Michelle Gisin kam beim zweiten Abfahrtstraining in St. Moritz mit über 100 km/h zu Sturz, landete im Fangzaun und musste nach der Erstbehandlung auf der Piste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus abtransportiert werden.

Am Nachmittag kam die Diagnose. „Untersuchungen ergaben Verletzungen am rechten Handgelenk, am linken Knie sowie an der Halswirbelsäule. Zur Versorgung der Halswirbelsäulenverletzung musste Michelle Gisin weiter in die Klinik Hirslanden nach Zürich überführt werden. Die Halswirbelsäule wird dort noch heute operiert“, teilte der Schweizer Skiverband mit. Weiters hieß es: „Michelle Gisin geht es den Umständen entsprechend gut, die Obwaldnerin kann Arme und Beine normal bewegen.“

Das Training am Donnerstagvormittag musste für längere Zeit unterbrochen werden. Die Trainingsbestzeit stellte überraschend Gisins Landsfrau Joana Hählen mit der hohen Startnummer 56 auf. Die Schweizerin verwies Ester Ledecka (TCH/+0,13 Sekunden) und Sofia Goggia (ITA/+0,21 Sekunden) auf die weiteren Plätze.

Beste Österreicherin wurde Nina Ortlieb als Neunte. Anna Schilcher legte mit Platz zehn eine Talentprobe ab. (TT.com)

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