Regielegende wechselt die Seite: Wim Wenders wird Jurypräsident der Berlinale
Der deutsche Regisseur Wim Wenders übernimmt bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin eine der zentralen Aufgaben des Festivals: Er wird als Präsident der internationalen Jury über die Vergabe der Goldenen und Silbernen Bären mitentscheiden.
Der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Wim Wenders wird bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin als Jurypräsident fungieren. Das teilten die Festivalveranstalter am Freitag mit. Die Berlinale findet vom 12. bis 22. Februar 2026 statt.
Der 80-jährige Regisseur zeigte sich erfreut über die neue Rolle. „Das wird eine völlig neue Art sein, Filme bei der Berlinale zu sehen – endlich einmal jeden einzelnen Wettbewerbsfilm anzuschauen und sie alle ausführlich mit einer Gruppe intelligenter, filmbegeisterter Menschen zu diskutieren“, ließ Wenders in einer Mitteilung wissen. „Wie großartig kann es noch werden?“
Eine prägende Figur des Neuen Deutschen Films
Wim Wenders zählt zu den wichtigsten Vertretern des Neuen Deutschen Films. Seit den 1970er-Jahren hat er das internationale Kino geprägt, unter anderem mit Filmen wie „Der Himmel über Berlin“, „Paris, Texas“, „Pina“ oder zuletzt „Perfect Days“ (2023).
Rückkehr an vertrauten Ort
Die Berlinale ist für Wenders kein Neuland. 2015 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Nun übernimmt er den Vorsitz der internationalen Jury, die über den Goldenen Bären für den besten Film sowie mehrere Silberne Bären entscheidet.
Die Preisverleihung der 76. Berlinale ist für den 21. Februar 2026 angesetzt. (APA, dpa)