ÖSV-Biathleten in Hochfilzen abgeschlagen, auch Frauen warten weiter auf Coup
Hochfilzen – Die ÖSV-Biathleten haben beim Heimweltcup in Hochfilzen auch am Samstag in der Verfolgung keine Bäume ausgerissen. Simon Eder machte mit drei Strafrunden nur einen Platz gut und kam auf Platz 30. David Komatz und Fabian Müllauer landeten im geschlagenen Feld. Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Franzose Eric Perrot, der Sprintsieger Tommaso Giacomel (1 Strafrunde) um zehn Sekunden abhängte. Dritter wurde der Norweger Johan-Olav Botn.
Eder blieb bei Prachtwetter und Windstille die erhoffte Aufholjagd versagt. "Läuferisch hat es heute aber super gepasst", sah der Routinier das Positive. Der Status als bester Österreicher sei aber wenig tröstlich. "Lieber wäre mir 15. und drittbester Österreicher", sagte der 42-jährige Salzburger. David Komatz belegte Rang 50, Fabian Müllauer wurde nach neun Schießfehlern überrundet und aus der Wertung genommen. Am Sonntag folgt die Staffel, jene der Frauen stand noch am Samstag-Nachmittag auf dem Programm.
ÖSV-Frauen warten weiter auf Coup
Die österreichischen Biathletinnen haben in Hochfilzen vor 10.000 Fans den erträumten ersten Stockerlplatz deutlich verpasst. Anna Gandler, Anna Andexer, Anna Juppe und Lisa Hauser landeten am Samstag bei prächtigem Wetter nach vielversprechendem Beginn auf Platz acht. Der Sieg ging an die Schwedinnen, die klar vor Norwegen und Deutschland triumphierten. Die ÖSV-Männer rissen auch in der Verfolgung keine Bäume aus, Simon Eder wurde als bester Österreicher 30. (APA)