Urteil rechtskräftig

Covid-Arznei illegal verkauft: Strafe für Tiroler Apothekerin entscheidend abgeändert

Beim Prozess am Landesgericht saß das Ehepaar noch nebeneinander (r.). Am Oberlandesgericht fehlte der Mann nun unentschuldigt.
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Im Winter 2023 hatte sich das Bundeskontingent des Covid-Medikaments Paxlovid praktisch in Luft aufgelöst. Die Spur führte auch zu einer Innsbrucker Apotheke: Am Oberlandesgericht wurde die Strafe gegen den Haupttäter nun bestätigt, jene gegen die Zweitangeklagte entscheidend abgeändert.

Innsbruck – In den Wintermonaten des Jahres 2023 wollte das Gesundheitsministerium gegen schwere Covid-Verläufe bei älteren Mitbürgern mit dem Medikament Paxlovid vorgehen. Schon Anfang Dezember war das Kontingent aber unerklärlicherweise bundesweit vergriffen. Die Suche führte unter anderem zu einer Innsbrucker Apotheke.

Deren Leiterin sowie ihr pharmazeutischer Assistent und Ehemann wurden nach langen Ermittlungen letztlich wegen schweren Betruges angeklagt. Im Frühjahr kam es am Innsbrucker Landesgericht zum Prozess mit einer Strafandrohung von einem bis zu zehn Jahren Haft.

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