Eiskunstlauf-ÖM in Innsbruck

Olympia-Starterin Mikutina und Lokalmatador Zandron eine Klasse für sich

Maurizio Zandron zeigte mit Abstand die beste Kür und lief zu Gold.
© gepa/Vulic

Durchwegs Favoritensiege brachten die Eiskunstlauf-Staatsmeisterschaften in Innsbruck. Die Form für die nahende Europameisterschaft stimmt.

Noch nach dem Kurzprogramm lag bei den Österreichischen Eiskunstlaufmeisterschaften eine Überraschung in der Luft der Innsbrucker Tiwag-Arena. Schließlich hatte Top-Favorit Maurizio Zandron gepatzt und sich der Wiener Tobia Oellerer an die Spitze gesetzt. In der samstätigen Kür rückte der in Innsbruck lebende und trainierende Zandron dann die Machtverhältnisse wieder zurecht und gewann den Titel vor dem erst 19-jährigen Oellerer und dem Tiroler Anton Skoficz.

Bei den Damen war Olympia-Starterin Olga Mikutina erwartungsgemäß eine Klasse für sich und sicherte sich vor Jasmin Elsebaie und Flora Schaller ihre fünfte ÖM-Goldene. Auch bei den Paaren gab es klare Verhältnisse. Die Salzburger Gabriella Izzo/Luc Maierhofer verteidigten in der Meisterklasse ihre Führung nach dem Kurzprogramm, während im Eistanz die Wiener Anita und Andrea Straub ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurde.

Olga Mikutina lief mit zwei soliden Programmen zu ihrem fünften Staatsmeistertitel.
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Alle genannten Titelträger vertreten Österreichs Farben bei der Europameisterschaft (12. bis 18. Jänner) in Sheffield. Zwei Wochen später beginnt dann für Mikutina zum zweiten Mal das Abenteuer Olympische Winterspiele (6.–22. Februar).

Die Titelkämpfe werden am Sonntag mit den Austrian Open der Special Olympics abgeschlossen – ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt und Inklusion. (m.i.)