Verantwortung aus Prinzip
Ein starkes Tirol braucht starke Schultern, die Verantwortung tragen. Tirols Industrie schafft mit fairen Löhnen und regionalem Engagement die Basis für ein gutes Leben. Jeden Tag aufs Neue.
Weihnachten rückt den Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Genau hier verortet die Tiroler Industrie ihren Auftrag. Soziale Verantwortung ist für die heimischen Betriebe kein abstraktes Konzept, sondern das Fundament ihres täglichen Handelns. Echter Zusammenhalt braucht eine Basis. Er beginnt dort, wo Stabilität entsteht: bei krisenfesten Arbeitsplätzen und einer wirtschaftlichen Stärke, die den Menschen Halt gibt. „Wir nehmen unsere Rolle als treibende Kraft für Wohlstand ernst“, betont IV-Tirol-Präsident Max Kloger. „Soziale Sicherheit fällt nicht vom Himmel, sie muss zuerst erwirtschaftet werden. Nur wer erfolgreich produziert, kann langfristig Verantwortung übernehmen. Unser Ziel ist es, den wirtschaftlichen Erfolg so zu gestalten, dass er bei den Menschen ankommt.“
Leistung, die sich lohnt
Diese Verantwortung beginnt beim Einkommen. Mit einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt von 65.004 Euro bietet die Tiroler Industrie weit mehr als nur einen Job. Sie schafft die finanzielle Grundlage für ein gutes Leben, um Pläne zu verwirklichen und Familien abzusichern. Es ist der faire Lohn für Fleiß und Einsatzbereitschaft. IV-Tirol-Präsident Kloger formuliert einen klaren Anspruch: „Industriejobs sind das Fundament für echten Wohlstand. Wir wollen, dass sich Leistung in Lebensqualität übersetzt – von finanzieller Unabhängigkeit bis zur besten Ausbildung für die Kinder. Wer bei uns arbeitet, nimmt seine Zukunft in die Hand und kann sich ein gutes Leben aufbauen.“
„Wir helfen nicht aus Zwang oder für einen Imagebericht, sondern aus einer gewachsenen Verantwortung für den Lebensraum.“
IV-Tirol-Präsident Max Kloger
Ein Teil des Ganzen
Tirols Betriebe sind oft seit Generationen fest verwurzelt. Sie haben die Standorte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich geprägt. Hier denkt man nicht in Quartalsberichten, sondern langfristig. Diese Beständigkeit schafft Vertrauen, gerade wenn die Zeiten unruhiger werden. Kloger sieht darin eine spezifische Tiroler Stärke: „ Die Eigentümer leben oft Tür an Tür mit ihrer Belegschaft. Man begegnet sich beim Einkaufen oder im Verein. Wer hier wirtschaftet, steht für Handschlagqualität gegenüber den Menschen, mit denen er arbeitet. Man duckt sich nicht weg, sondern steht füreinander ein.“ Diese Verbundenheit zeigt sich in Taten. Tirols Industriebetriebe sind aktive Mitglieder ihrer Gemeinden, die anpacken, wenn Hilfe gebraucht wird. Das ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Es ist eine gelebte Symbiose: Wenn Werkshallen zur Lebensmittelausgabe werden, Mitarbeiter als Mentoren Jugendliche begleiten oder Spenden für lokale Notfälle „erlaufen“ werden. IV-Tirol-Präsident Kloger stellt klar, warum das geschieht: „Wir helfen nicht aus Zwang oder für einen Imagebericht, sondern aus einer gewachsenen Verantwortung für den Lebensraum, den wir uns mit unseren Mitarbeitern und Nachbarn teilen. Ein Unternehmen kann auf Dauer nur in einem gesunden sozialen Umfeld erfolgreich sein.“
Klarheit in stürmischen Zeiten
Der Blick nach vorne richtet sich auf das Verbindende. Für IV-Tirol-Präsident Max Kloger ist der Zusammenhalt der Schlüssel für den Erfolg: „Wenn Politik, Gesellschaft und Wirtschaft am gleichen Strang ziehen, bauen wir gemeinsam eine Zukunft, die allen Sicherheit und echte Chancen bietet.“ In diesem Miteinander hat die Industrie ihren festen Platz. Sie arbeitet für ein Land, in dem Leistung zählt und Engagement geschätzt wird. Mit Ausbildung, die jungen Menschen Perspektiven schafft, und mit Beschäftigung, die Familien Sicherheit gibt, leistet sie ihren Beitrag zum Gemeinwohl. Die Tiroler Industrie lebt diese Verantwortung aus tiefer Überzeugung. Als verlässlicher Partner, der liefert – nicht nur zu Weihnachten, sondern an 365 Tagen im Jahr.
Plansee Group
Verantwortung für die nächste Generation: Die Plansee Group kooperiert bereits zum dritten Mal mit dem Mentoring-Programm „Sindbad“. Acht Mitarbeiter begleiten dabei ehrenamtlich Jugendliche aus der Region beim herausfordernden Übergang von der Pflichtschule in den Beruf. Durch dieses intensive 1:1-Coaching erhalten junge Menschen wertvolle Orientierung und Zukunftsperspektiven. Ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt im Außerfern, das zeigt, wie tief das Unternehmen in der Region verwurzelt ist.
EGGER
Mit der Initiative „EGGER läuft“ verbindet der Holzwerkstoffhersteller an allen EGGER Standorten betriebliche Gesundheitsförderung mit sozialem Engagement. Das Prinzip: Das Unternehmen übernimmt die Startgebühren und spendet für jeden von den Mitarbeitenden zurückgelegten Kilometer 5 Euro. Die so „erlaufene“ Summe kommt gemeinnützigen Projekten und sozialen Einrichtungen in der Region zugute. Auf diese Weise wird der sportliche Einsatz der EGGER Belegschaft direkt zur Hilfe für Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Gerätewerk Matrei
Nach zwei Jahren erfolgloser Suche fand das Rote Kreuz beim Gerätewerk Matrei die Lösung: Das GWM stellt dauerhaft die Räumlichkeiten für die „Team Österreich Tafel“ sowie „S‘Kleiderladele Wipptal“ zur Verfügung. Hier werden wöchentlich Lebensmittel kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen verteilt und gut erhaltene Second-Hand-Mode angeboten. Diese Kooperation sichert die soziale Versorgung im Tal und beweist, wie Industrieinfrastruktur direkt dem sozialen Zweck dienen kann.
SWARCO
Jugendliche sind im Verkehr besonders gefährdet. SWARCO reagiert darauf mit dem „Young Mobility Ambassadors Program“. Statt Frontalunterricht entwickeln Schülerinnen und Schüler Kampagnen für Gleichaltrige – denn die Peer-Group überzeugt besser als jeder Experte. Nach 600 Teilnehmenden im Vorjahr arbeiten aktuell 50 Schulklassen (ca. 1000 Teilnehmende) an Projekten gegen Alkohol und Drogen. Ein Engagement, das Leben rettet, weil es die Sprache der Jugend spricht und eine kritische Lücke in der Verkehrserziehung schließt.
Exceet Card Group
Wenn das Zuhause zur Gefahr wird, ist das Frauenhaus Tirol oft der letzte Zufluchtsort. Es bietet Schutz und den Weg zurück in die Selbstbestimmung. Die exceet Card Group unterstützt diese unverzichtbare Arbeit ganzjährig mit Lebensmittelgutscheinen. Diese direkte Hilfe gibt betroffenen Frauen und Kindern ein Stück Würde und Normalität im Alltag zurück. Ein Beitrag, der beweist: Verantwortung bedeutet, genau dort hinzuschauen und zu helfen, wo Menschen in höchster Not sind.
hollu Systemhygiene
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für hollu Systemhygiene kein Randthema – sie ist essenziell für die Zukunft der Arbeitswelt. Als Teil des Wirtschaftsförderungsvereins sal.z.i. setzt hollu diesen Anspruch um: Erstmals konnten auch Mitarbeitende mit Wohnsitz außerhalb von Zirl ihre Kinder in den Sommerferien im Hort Zirl betreuen lassen. Das Pilotprojekt entlastet die Eltern spürbar und zeigt, wie regionale Kooperation soziale Verantwortung erlebbar macht. Ein Modell mit Potenzial für eine langfristige Lösung.