Appell von Abfahrts-Ass

Horrorsturz jährt sich zum zweiten Mal: „Ich hätte fast mein Bein verloren“

Am zweiten Jahrestag ihres verhängnisvollen Sturzes erinnerte sich Stefanie Fleckenstein mit ihren Fans an „die 180-Grad-Drehung in ihrem Leben“ zurück.

Val d‘Isere – Die Kanadierin kam am 16. Dezember 2023 bei der Weltcup-Abfahrt in Val d‘Isere beim letzten Tor zu Sturz und zog sich dabei multiple Verletzungen zu. Schienbeinbrüche, das Knie ausgekugelt, das Schienbeinplateau zerschmettert, Meniskus zerstört, Knorpelschaden und ein kaputtes Kreuzband – eine Schreckensbilanz.

„Es ist zwei Jahre her, seit ich nach meinem Unfall in Val d'Isere fast mein Bein verloren habe. Und obwohl ich viel über den Prozess gepostet habe, ist es schwer auszudrücken, wie dankbar ich bin, wieder das zu tun, was ich liebe“, schrieb die 28-Jährige, die mittlerweile wieder auf Skiern unterwegs ist. Sieben Operationen und jahrelange Reha waren dafür nötig. Eine Rückkehr in den Weltcup ist geplant. Wann genau, verrät Fleckenstein noch nicht.

Für ihre Follower und Fans hatte die Speed-Spezialistin noch eine wichtige Nachricht: „Hier ist deine Erinnerung, den Spaß nie als selbstverständlich zu betrachten und dich mit guten Menschen zu umgeben. Denn wenn es schwierig wird, sind sie diejenigen, die hier bleiben.“ (TT.com)

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