Gespräch im Videostream

„Lichtblicke“ auf tt.com: 50 Lebensgeschichten, die Mut machen

Marianne Hengl und Christina Holmes sprechen in der neuen „Lichtblicke“-Folge auch über Inklusion in Schule, Studium und Beruf.
© Andrea Lindner

Die Gesprächsreihe „LICHTblicke & Wegweiser“ mit Marianne Hengl feiert heute Jubiläum. Auch in der 50. Folge steht eine Lebensgeschichte im Zentrum, die Mut macht.

Innsbruck – Mit „Bluatschink“ fing es an: Marianne Hengl begrüßte den Außerferner Musiker Toni Knittel als ersten Gast in ihrer Gesprächsreihe „LICHTblicke & Wegweiser“. „In der Corona-Zeit hat mir das Hoffnungsvolle im Leben gefehlt. Die Menschen haben kaum mehr positive Geschichten erzählt“, erinnert sich die Obfrau von RollOn Austria. „Ich wollte zeigen, dass das Leben auch in schwierigen Phasen wertvoll bleibt.“

Seit Februar 2021 ist die Reihe regelmäßig einmal im Monat – abgesehen von kurzen Sommerpausen – auf tt.com zu sehen. „Mit den 49 Folgen haben wir insgesamt fast eine Million Zuseherinnen und Zuseher erreicht“, sagt die Initiatorin.

Mehr als ein Erzählformat

Die Gäste kommen aus den verschiedensten Lebensbereichen: Moderatorin Arabella Kiesbauer, Kabarettist Alfred Dorfer, Schauspielerin Ursula Strauss und „Bergdoktor“ Hans Sigl haben Marianne Hengl ebenso aus ihrem Leben erzählt wie die ehemalige Skirennläuferin Tina Weirather oder die Skisprung-Legenden Toni Innauer und Gregor Schlierenzauer.

Aber auch Menschen, die normalerweise nicht in der Öffentlichkeit stehen, berichteten offen über ihren Lebensweg – von Verlusten, vom Scheitern und von Neuanfängen. Beim Besuch in Kappl traf Marianne Hengl auf Jelena Jehle. Nach einem Unfall sitzt die junge Ziegenbäuerin im Rollstuhl – ihren Traum, Landwirtin zu sein, verfolgt sie weiter. Sabrina und Daniel Nitz erzählten, wie sie es geschafft haben, Vorurteile zu überwinden und wie viel Kraft ihnen ihre Familie gibt.

Für die Moderatorin sind die „Lichtblicke“ nicht nur ein Erzählformat, sie sind eine Einladung, hinzuschauen und zuzuhören. „Ich bin überzeugt davon: Wenn Menschen mehr aufeinander schauen und bereit sind, auch die Last des anderen ein Stück weit mitzutragen, entsteht ein unbeschreiblicher Impuls an Lebensfreude. Ebenso wichtig ist es, sich in schweren Phasen helfen zu lassen.“

📽️ Video | Marianne Hengl trifft Christina Holmes

In der 50. „Lichblicke-Folge“ sprechen Marianne Hengl und Christina Holmes über Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde. Was für viele nur alltägliche Kleinigkeiten sind – von der morgendlichen Körperpflege über den Weg in die Arbeit oder zur Schule bis zum Kochen und Essen –, stellt für Menschen mit Behinderung oft Herausforderungen dar, die nur mit Planung, Organisation und Hilfe zu meistern sind. „Persönliche Assistenz ist dabei kein Extra, sondern eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Selbstständigkeit und Würde“, betont Christina Holmes.

Die Kärntnerin spricht über ihre Erkrankung, die spinale Muskelatrophie (SMA), über medizinische Fortschritte sowie über lebensnotwendige, jedoch extrem kostenintensive Therapien. Mit der von ihr gegründeten Patientenorganisation „SMA Österreich“ setzt sie sich dafür ein, allen Betroffenen einen gerechten Zugang zu notwendigen Behandlungen zu ermöglichen. Und auch zu der Unterstützung, die sie im Alltag brauchen. „Die Jubiläumsausgabe macht deutlich: Selbstbestimmung ist kein Privileg – sie ist ein Menschenrecht“, sagt Marianne Hengl.

Frühere Folgen

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