Schwerer Sturz in Gröden

Von den Kamelbuckeln abgeworfen: Möller erlitt Rückenfrakturen und verlor zwei Zähne

Fredrik Möller hatte bei seinem schweren Abflug ein paar Schutzengel.
© IMAGO/Roberto Tommasini

St. Christina/Gröden – Der norwegische Abfahrer Fredrik Möller ist nach seinem heftigen Sturz in Gröden ersten Untersuchungen zufolge relativ glimpflich davongekommen. Er zeige keine Anzeichen einer schweren Kopfverletzung und könne seine Arme und Beine bewegen, erklärte der österreichische Cheftrainer der Norweger, Michael Rottensteiner. Laut einer neueren, offiziellen Mitteilung hat Möller neben Prellungen drei kleine, stabile Frakturen im Rücken erlitten, die nicht operiert werden müssen.

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Außerdem hat sich der 25-Jährige zwei Zähne ausgeschlagen. Er war mit Rücklage über einen Kamelbuckel gesprungen und bei hoher Geschwindigkeit auf den Rücken gestürzt. Er werde nun engmaschig vom medizinischen Team des Verbandes betreut, um weitere Verletzungen nach so einen schweren Sturz auszuschließen, teilte der norwegische Verband mit. (APA)