Zu Weihnachten

Wünsche der Staatsspitze an die TirolerInnen: „Dürfen uns nicht entmutigen lassen“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen (rechts) und Bundeskanzler Christian Stocker wünschen den Tirolerinnen und Tirolern erholsame Feiertage.
© APA/Fohringer

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Stocker wenden sich in Briefen an die TT-Leserinnen und -Leser, blicken zurück auf das zu Ende gehende Jahr und voraus in die Zukunft.

Innsbruck, Wien – Gerade ist die Zeit des Innehaltens. Weihnachten und das bevorstehende Neujahr sind Feste der Familie und Freundschaft, an denen auch über die zurückliegenden Monate sinniert und in die Ferne geblickt werden darf. Wie schon seit vielen Jahren haben die auch heuer Briefe der Staatsspitzen an die Leserinnen und Leser erreicht, mit besten Wünschen und Gedanken zu Chancen und Herausforderungen der Zukunft.

„Was gibt’s bei Ihnen zu essen?“, schreibt Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dies sei gerade jetzt eine berechtigte Frage. „Es ist eine gute österreichische Tradition, das Essen zu Weihnachten ganz besonders zu gestalten. Der Weg dahin hat aber sicher den einen oder anderen Kompromiss gebraucht. Wir alle haben unterschiedliche Vorstellungen.“

Eine gemeinsame, möglichst breit getragene Lösung hilft uns weiter. Genau deswegen finden wir auch immer eine.
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident

Was für das Weihnachtsmenü gelte, sei auch sonst im Leben so, meint der Bundespräsidenten. „Eine gemeinsame, möglichst breit getragene Lösung hilft uns weiter. Genau deswegen finden wir auch immer eine. Auch wenn es manchmal länger dauert, die Lage komplizierter ist oder die Frage weiter reicht“, sagt er.

Für Bundeskanzler Christian Stocker ist Weihnachten dazu da, um sich bewusst zu machen, was wirklich zählt: „Familie, Freundschaft und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, schreibt er.

Das Jahr 2025 sei kein einfaches gewesen, viele Menschen würden Belastungen spüren und Unsicherheit erleben – im Alltag, der Arbeit und einer Welt, die sich im Wandel befindet. „Gerade in solchen Zeiten dürfen wir uns jedoch nicht entmutigen lassen“, betont Stocker. Denn eines hat uns als Österreicherinnen und Österreicher immer ausgezeichnet: die Fähigkeit, Herausforderungen anzunehmen und gestärkt aus Krisen hervorzugehen. Ich bin überzeugt, dass uns das auch diesmal gelingt.“ (TT)

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