Weihnachts-Besuch mit Goldmedaille: Olympia-Hoffnungen glänzen auf Eisring
Zum Jahres-Abschluss gaben sich Tirols Eisschnelllauf-Asse zuhause in Innsbruck bei der ÖM die Ehre. Gabriel Odor, Jeannine Rosner und Vanessa Herzog trumpften auf.
Innsbruck ‒ Der Countdown zu den Olympischen Spielen neigt sich dem Ende zu – und weil wohl gleich vier Tiroler Eisschnellläufer im Februar in Mailand starten, sind die österreichischen Meisterschaften in Innsbruck hochkarätig besetzt.
Jeder will die Chance nutzen und vor dem Jahres-Wechsel den Wettkampf mit einem etwaigen Weihnachts-Besuch zuhause kombinieren. Und so gaben wie erwartet am Samstag an Tag eins der Titelkämpfe am Eisring vor der Olympiahalle die Favoriten den Ton an.
Der Grinzener Gabriel Odor (USC Innsbruck) räumte auf allen drei ausgetragenen Distanzen die Goldmedaille ab. Der 25-Jährige siegte über 500 sowie 1500 Meter und setzte sich auch im Massenstart durch.
Ein interessantes Generationen-Duell gab es indes bei den Damen im Massenstart. Eis-Königin und Ex-Weltmeisterin Vanessa Herzog traf dort auf ihre designierte Nachfolgerin Jeannine Rosner. Die 19-jährige Innsbruckerin gewann hauchdünn das Duell mit der elf Jahre älteren Wahl-Kärntnerin im Zielsprint. Dafür ließ Herzog ihrerseits keinen Zweifel daran, wer die beste Sprinterin im Land ist und siegte über 500 Meter. Über 1500 m verzichtete sie auf den Start, Rosner holte sich dort vor Anna Molnar (beide USC Innsbruck) Titel zwei.
„Es war wieder schön, in Innsbruck zu laufen und es ging gut. Ich war nach den Weltcups krank, habe aber zuletzt wieder gut trainieren können“, sagte Herzog. „Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des ersten Tages. Die Zeiten waren gut“, freute sich Rosner. Am Sonntag folgen die 1000 m sowie die Langstrecken und die Teamverfolgung.