20-jähriger Ski-Freestyler bleibt nach Sturz gelähmt: „Bricht mir das Herz“
Vor einem Monat jubelte William Bostadloekken über den Sieg beim Snowfest in Innsbruck. Ein Trainingssturz in den USA wenige Wochen später hatte drastische Folgen für den 20-Jährigen.
Innsbruck – „Dieses Posting bricht mir das Herz, aber ich werde versuchen zu erklären, was mir in Steamboat passiert ist“, eröffnet William Bostadloekken seine Mitteilung an Freunde und Fans auf Instagram. Am ersten Trainingstag vor dem Weltcup der Freestyler vor zwei Wochen in den USA verschnitt der 20-Jährige in der Anfahrt auf einen Sprung seine Ski, verlor die Orientierung und landete im flachen Aufsprungbereich auf Kopf und Rücken.
Die niederschmetternde Diagnose: Mehrere Rippenbrüche, Schulterfraktur und zwei Wirbelbrüche (T5 und T6). „Die Operation war erfolgreich, aber ich bin vom Punkt der Wirbelverletzung an gelähmt“, schrieb der Ski-Freestyler.
Sieg beim Snowfest Innsbruck
Mittlerweile ist der Wintersportler, der sich Ende November beim „Rock A Rail Ski & Snowboard Contest“ im Rahmen des Snowfests in Innsbruck den Sieg holte, zurück in seiner Heimat Norwegen.
Bostadloekken gibt sich kämpferisch: „Ich werde in der Reha alles geben. Ich träume davon, eines Tages wieder Skifahren zu können. Es ist das, was ich auf dieser Welt am meisten liebe, dafür lebe ich.“
Abschließend bedankte er sich bei seiner Familie und dem norwegischen Verband für die Unterstützung in den vergangenen, schwierigen Tagen. Besonders schöne Worte fand Bostadloekken für Freundin Valentina: „Und ich möchte mich bei meiner wunderschönen Freundin bedanken, die die netteste Seele auf diesem Planeten ist. Du hast mir so sehr dabei geholfen, du hast keine Ahnung. Danke für alles, was du getan hast.“
Der ehemalige norwegische Skistar Kjetil Jansrud übermittelte ebenso wie Tirols Motocrosser Tobias Ebster Genesungswünsche. (TT.com)
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