ÖBB sanieren Bahnstrecken nach Liechtenstein und die Schweiz
Bregenz, Vaduz – Mit 80 Millionen Euro wollen die ÖBB im kommenden Jahr 2026 rund sechs Millionen mehr in Vorarlberg investieren als im zu Ende gehenden Jahr. Das gaben die ÖBB am Montag mit ihrem „Rahmenplan 2025 – 2030“ bekannt. Ein Großteil der Aufwendungen fließt in den Ausbau der ÖBB-Strecke nach Liechtenstein, wodurch auch das Landeskrankenhaus Feldkirch besser angebunden wird.
Die ÖBB sind der Betreiber der Bahnverbindung zwischen Feldkirch und Buchs in der Schweiz, die über Liechtenstein geführt wird. Dort beginnt das Jahr 2026 „baulich mit einem Meilenstein“, wie es die ÖBB formulieren. Im Feldkircher Stadtteil Tosters starten die Hauptarbeiten für die neue Haltestelle Tosters, die den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt und der Region deutlich aufwerten soll. Besonders das größte Krankenhaus des Bundeslandes wird dadurch besser erreichbar. Im Gegenzug wird die Haltestelle Tisis aufgelassen. Zudem werden das Schienennetz und die Haltestelle Nendeln im Fürstentum Liechtenstein um 35 Millionen Euro saniert. Diese Investition soll vor allem den Tausenden Vorarlberger Pendlern zugutekommen, so die ÖBB.
Arlbergstrecke muss wegen Bauarbeiten gesperrt werden
Dafür muss die Bestandsstrecke zwischen Feldkirch und Buchs von 14. Juni bis 14. Oktober 2026 vollständig gesperrt werden. Zweimal – am 25./26. April sowie vom 18. bis 23. November – wird wegen Bauarbeiten erneut auch die Arlbergbahnstrecke zwischen Bludenz und Ötztal in Tirol gesperrt. Bei Bludenz könnte gegen Ende 2026 auch mit dem Bau des sogenannten Klosterbogens begonnen werden. Das Projekt befindet sich derzeit in der Umweltverträglichkeitsprüfung und würde einen höheren Durchfluss auf der großteils einspurigen Bahnverbindung zwischen Vorarlberg und Tirol ermöglichen. (APA)