Mickey Rourke ist Spendenaufruf peinlich: „Ich brauche Geld von niemandem.“
Der US-Mime Mickey Rourke hat einen Spendenaufruf zurückgewiesen, der eine drohende Zwangsräumung in Los Angeles verhindern sollte. Die Managerin erklärt, das sei mit ihm abgestimmt gewesen.
In einem Instagram-Video erklärte der 73-Jährige, er habe damit „überhaupt nichts zu tun“. „Ich brauche das Geld von niemandem, ich würde so etwas nicht tun, ich habe zu viel Stolz, das ist nicht meine Art.“ Rourke weiter: „Ich würde nie Fremde oder Fans um Geld bitten.“
Sammlung „für Mickey“
Nach der öffentlichen Zurückweisung durch Rourke widersprach seine Managerin. Dem US-Magazin The Hollywood Reporter sagte Kimberly Hines, der Spendenaufruf sei mit dem Ziel gestartet worden, Rourke zu helfen. Dafür habe sie die Kampagne am Sonntag auf der Plattform „Gofundme“ ins Leben gerufen. Der Aufruf sei „für Mickey“ gedacht gewesen und nicht betrügerisch, betonte Hines.
Sie habe ihm gesagt, dass ein paar Leute ihm helfen wollen. Dem habe er zugestimmt, später jedoch mit Ablehnung reagiert, als der Spendenaufruf so viel Aufmerksamkeit erregte. Im Video versuchte Rourke auch seine prekäre Situation zu relativieren: Er habe „ein Dach über dem Kopf und zu essen“, ihm gehe es gut. (dpa)