Warum die Scheidung bei Filmstar Gwyneth Paltrow zu einem Karriereknick führte
Die Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow hat nach eigener Auffassung wegen ihrer Scheidung vom Musiker Chris Martin einen Job nicht bekommen. Deshalb wurde sie ihrer Meinung nach umbesetzt.
Der Hollywood-Star sollte nach ihrer Trennung von Ex-Mann und Coldplay-Sänger Chris Martin einen Film drehen, erzählte die 53-Jährige im Podcast der Schauspielerin Amy Poehler. Doch dazu sei es nicht gekommen: In der Presse habe es zu dieser Zeit harsche Berichte gegeben. „Ich glaube, der Verleih war der Meinung, man könne sich daran die Finger verbrennen“, sagte Paltrow weiter. „Das war natürlich großartig – ich ließ mich gerade scheiden, und dann wurde ich auch noch gefeuert“, fasst Paltrow ihre Lebenssituation von damals zusammen. Die Scheidung erfolgte 2016.
„Bewusste Ent-Partnerung“
Paltrows und Martins Trennung hatte damals nicht nur wegen des Aus an sich für Gesprächsstoff gesorgt: Im Stil ihrer stets spirituell angehauchten Beziehung sprachen die beiden nämlich nicht einfach von „Trennung“, sondern nannten es „Conscious Uncoupling“ (Das bedeutet in etwa: „Bewusste Ent-Partnerung“). Die Wortwahl hatte für viel Spott sowohl im Internet als auch in den Medien gesorgt.
Die Stars hatten mitgeteilt, vor allem auch ihren Kindern zuliebe würden sie immer als Familie verbunden bleiben– und unterzeichneten ihre Erklärung mit den Worten „In Liebe, Gwyneth und Martin“.
Mit dem Coldplay-Sänger hat Paltrow zwei erwachsene Kinder, Apple und Moses Martin. Zwei Jahre nach der Scheidung, 2018, heiratete die Schauspielerin neuerlich, und zwar den Produzenten Brad Falchuk. Vor ihrer Ehe mit Martin war sie bereits mit Brad Pitt oder auch Ben Affleck liiert.
Vagina-Duftkerze
Gwyneth Paltrow ist die Tochter des Regisseurs und TV-Produzenten Bruce Paltrow und der Schauspielerin Blythe Danner. Auch ihr Bruder Jake ist in der Filmbranche tätig. Es dauerte bis 1996, ehe die Mimin ihr Talent in ihrer ersten Hauptrolle beweisen konnte. In dem Film „Emma“, der auf einer Romanvorlage von Jane Austen basiert, spielte sie die Titelrolle. Für ihre Darstellung der fiktionalen Geliebten William Shakespeares in „Shakespeare in Love“ von 1998 wurde Paltrow mit Preisen überhäuft. Es gipfelte in ihrem ersten und bisher einzigen Oscar-Gewinn.
Neben der Schauspielerei betreibt Paltrow seit 2008 erfolgreich die Lifestyle-Webseite „Goop“. Oft sorgen die Produkte, die dort verkauft werden, für Wirbel, zuletzt eine „Vagina-Duftkerze“. Um die bemühte sich sogar Heidi Klum und zeigte ihr Exemplar stolz bei Instagram. (APA, TT)