Ex-Weltmeisterin beendet Ski-Karriere: „Geschichte endete nicht so, wie vorgestellt“
Ein Trainingssturz im Dezember 2024 war für Andrea Ellenbeger der Anfang vom Ende. Die Schweizerin brach sich dabei das rechte Bein. Während der Reha wurde im anderen Bein noch ein Kreuzbandriss (der vierte ihrer Karriere) und ein beschädigter Meniskus diagnostiziert.
Daher ist es kaum verwunderlich, dass die 32-Jährige jetzt die sportliche Reißleine zog. „Nachdem ich 20 Jahre lang mein Herz dem Skisport verschrieben habe, sage ich jetzt ‚Auf Wiedersehen‘. Verletzungen zwangen mich, aufzuhören, zu reflektieren und zu akzeptieren, dass nicht jedes Ziel, das ich mir einmal gesetzt habe, erreicht werden konnte“, fand die Riesentorlauf-Spezialistin auf Instagram emotionale Worte.
2019 kürte sie sich mit dem Schweizer Team in Aare zur Team-Weltmeisterin. Der ganz große Durchbruch blieb ihr aber aufgrund der vielen Verletzungen verwehrt: „Skirennen war für mich nie nur ein Sport. Es war eine Leidenschaft, ein Privileg und eine Lebensweise. Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, auch wenn die Geschichte nicht so endete, wie ich es mir einst vorgestellt habe.“ (TT.com)