Tiroler Nachwuchshoffnung für renommierten Filmpreis nominiert
Die Innsbrucker Schauspielerin Emilia Warenski ist beim Filmfestival Max Ophüls Preis für ihre herausragende schauspielerische Leistung nominiert. Sie geht für ihre Hauptrolle im Film „Bleistiftstriche“ ins Rennen um eine der begehrten Auszeichnungen.
Die 21-jährige Innsbrucker Schauspielerin Emilia Warenski hat die Chance, beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken als eine der vielversprechendsten Nachwuchskünstlerinnen der Branche ausgezeichnet zu werden. Sie zählt zu den sechs Nominierten, die sich Hoffnungen auf einen der beiden begehrten Schauspielpreise machen dürfen.
Die Entscheidung der Jury wird am 24. Jänner im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben. Das Filmfestival, das als wichtigstes Schaufenster für den jungen deutschsprachigen Film gilt, wird am 19. Jänner bereits zum 47. Mal eröffnet.
Durchbruch mit „School of Champions“
Für Warenski ist die Nominierung ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Ihr Debüt auf der Leinwand gab sie 2012 in Barbara Gräftners „Rise up! and dance“. Einem breiteren Publikum wurde sie unlängst durch ihre Rolle in der ORF-Skiserie „School of Champions“ bekannt, in der sie ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis stellte.
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Nominiert ist sie nun für ihre sensible Darstellung der Figur Cora im mittellangen Sommerfilm „Bleistiftstriche“ von Regisseurin Alice Posser. Der Film erzählt die Geschichte von Coras ereignislosem Sommer, der durch die plötzliche Ankunft der Französin Emma (gespielt von Esther Gaspart) eine unerwartete und aufregende Wendung nimmt.
Jury von „Vielschichtigkeit“ berührt
Die Jury zeigte sich in ihrer Begründung für die Nominierung tief beeindruckt von Warenskis Leistung: „Mit Blicken, kleinen Gesten, dann u.a. in ausgelassenen Momenten sieht man die Vielschichtigkeit von Emilias Spiel, mit dem sie die Zuschauenden berührt“, heißt es in der Begründung. (APA, TT)