Unterländer fiel zweimal auf Betrüger herein: Mehr als 100.000 Euro weg
Mehrere Zehntausend Euro investierte der 48-Jährige in angebliche Kryptowährungen. Als ihm der Betrug auffiel, suchte er Hilfe bei einer Agentur aus Zypern, von der er wiederum betrogen wurde.
Kössen – Gleich zweimal fiel ein Unterländer auf Betrugsmaschen herein und verlor damit mehr als 100.000 Euro. Angefangen hatte alles Ende November vergangenen Jahres, als der 48-Jährige über eine Dating-App von einer Frau kontaktiert worden war.
Sie würde in Salzburg wohnen und sei gerade beim Aufbau einer eigenen Handelsfirma. Nach einiger Zeit habe sie dem Mann aus dem Bezirk Kitzbühel angeboten, ihm beim Investieren in Kryptowährung behilflich zu sein. Der Tiroler überwies in gutem Glauben mehrere Zehntausend Euro. Die angebliche Investition habe sich dann in kurzer Zeit vervielfacht – so wurde es ihm zumindest weisgemacht.
Als sich der 48-Jährige das Geld auszahlen lassen wollte, hätte er mehrere Zehntausend US-Dollar an Steuern bezahlen müssen. Als seiner Hausbank die verdächtigen Überweisungen auffielen, kontaktierten sie den Mann und konnten ihn vor weiteren Zahlungen bewahren.
Mit Betrug an Betrüger gewandt
Das ist aber nicht das Ende der Geschichte: Wenig später habe der Unterländer ein Angebot auf Instagram gesehen. „Dabei würde eine Agentur, mit Sitz in Zypern, verschiedenen Geschädigten von Anlagebetrügereien helfen, das eingesetzte Geld wiederzubekommen“, berichtet die Polizei.
Dafür würde die Agentur jedoch weiteres Kapital benötigen. Wieder fiel der Mann auf die Masche herein, er überwies mehr als 100.000 Euro. Nun erstattete er Anzeige bei der Polizeiinspektion Kössen. (TT.com)