ÖSV-Shootingstar meldet sich aus Spital: „Eines Tages werden wir Freunde“
Die Tränen kullerten ihr über das Gesicht, an eine selbstständige Fahrt ins Ziel war nicht mehr zu denken: Als Magdalena Egger nach ihrem heftigen Sturz am vergangenen Samstag bei der Abfahrt in Zauchensee im Schnee saß, war der Vorarlbergerin wohl schon bewusst, dass die Olympia-Saison für sie vorzeitig zu Ende ist.
Die ersten Untersuchungen bestätigten die Befürchtungen: Riss des vorderen Kreuzbandes, Einriss des Seitenbandes sowie eine Quetschung des Außenmeniskus im rechten Knie. Die Diagnose war niederschmetternd für die 24-Jährige, die nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt von St. Moritz das Olympia-Ticket bereits fix gehabt hätte.
Jetzt meldete sich die Speed-Spezialistin nach der Operation aus dem Krankenhaus. „2:0 für Zauchensee – aber eines Tages werden auch wir Freunde werden!“, spielte sie auf einen Sturz von vor drei Jahren auf derselben Strecke an. Damals zog sie sich eine heftige Gehirnerschütterung und einen Innenbandriss im rechten Knie zu.
Doch aufgeben will die Lecherin noch nicht: „I don't stop believing!“, schrieb sie auf Instagram. (TT.com)
Olympia-Traum geplatzt