Wärme doppelt genutzt
Fernwärme steht für umweltschonendes, komfortables und kostengünstiges Heizen sowie Warmwasser und wird vorwiegend aus vorhandenen regionalen Wärmepotenzialen gewonnen.
Effizienz und Nachhaltigkeit sind Schwerpunkte der Tiroler Energiestrategie 2050. Ein effizienter und umweltfreundlicher Ressourceneinsatz beinhaltet auch die Nutzung industrieller Abwärme, Abwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Wärme aus Biomasseanlagen zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser. So betreibt TIGAS in Zusammenarbeit mit Partnern ein Fernwärmesystem zwischen Innsbruck und Wattens und ein Fernwärmenetz in Völs, das kurzfristig in das System integriert werden soll. Ziel dabei ist, bevorzugt industrielle Abwärme und Wärme aus regenerativen Energieträgern für Heizzwecke und die Warmwasserbereitung nutzbar zu machen. Zudem verbindet das Fernwärmesystem bereits bestehende lokale Nahwärmenetze und Heizzentralen, wodurch die Versorgungssicherheit und die Gesamteffizienz des Systems erhöht werden.
Behagliche Wärme direkt ins Haus geliefert
Bei industriellen Prozessen entsteht Abwärme, mit der das im Fernwärmesystem zirkulierende Wasser auf rund 95 Grad Celsius erwärmt wird. In den 30 cm dicken Leitungen wird diese Wärme in Form von warmem Wasser über Hausanschlüsse direkt zum Wärmekunden oder indirekt über bereits bestehende Nahwärmenetze verteilt. TIGAS betreibt in Volders, im Gewerbegebiet Mils, in Rum, Innsbruck und Völs Fernwärmenetze.
Nähere Infos unter der kostenfreien Serviceline 0800 828 829 oder auf www.tigas.at