Beim Baumfällen im Hang: 39-Jähriger im Alpbachtal schwer an der Hand verletzt
Als ein 39-Jähriger einen Baum im Hang fällen wollte, wurde zumindest ein Finger der rechten Hand teilamputiert.
Ein 35-Jähriger und sein vier Jahre älterer Schwager, arbeiteten am Freitag in einem Waldstück in Reith im Alpbachtal. Während der jüngere Mann in einem flachen Bereich nahe am Haus beschäftigt war, wollte der ältere einen Baum im Hang fällen. Gegen Mittag ging dann der Notruf bei den Einsatzkräften ein. Der 39-Jährige war schwer verletzt worden. Mehrere Finger der rechten Hand waren bis zu den Knochen verletzt, zumindest der kleine Finger war teilamputiert.
Wie es zu dem Unfall gekommen war, hatte niemand gesehen. Wie die Polizei mitteilte, dürfte der 39-Jährige beim Fällen des talwärts hängenden Baumes einen Fällkeil und anschließend einen sogenannten ,Vorderhängerschnitt‘ durchgeführt haben. Dabei sei der Stamm aufgrund der Holzspannung vorzeitig aufgesprungen. Dabei kam es zu der Quetschverletzung.
Der Notarzt und die Rettung versorgten den 39-Jährigen, der ansprechbar war, an der Unfallstelle. Anschließend wurde er mit dem Notarzthubschrauber „Heli 4“ nach Innsbruck geflogen und in die Klinik eingeliefert. Auch eine Polizeistreife war im Einsatz. (TT.com)