Abschussverordnung aufgehoben

Nach Sichtungen nahe Wohnhäusern: Wolf im Bezirk Landeck erlegt

Eine Abschussverordnung wurde am Mittwoch erlassen.
© Lino Mirgeler

Im Bezirk Landeck wurde in der Nacht auf Sonntag ein Risikowolf von der Jägerschaft erlegt. Die Landesregierung hatte eine entsprechende Abschussverordnung erlassen, nachdem das Tier mehrfach in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum nachgewiesen wurde und seine Scheu vor Menschen verloren hatte.

Innsbruck, Landeck – Nach einer am 21. Jänner ausgestellten Abschussverordnung ist in der Nacht auf Sonntag im Bezirk Landeck ein Wolf getötet worden. In den Gemeindegebieten von Fließ und Fiss seien in den vergangenen Tagen per Foto und Video belegte Sichtungen zweier Wölfe dokumentiert worden. Die wiederholten Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum hätten gezeigt, dass diese die Scheu vor Menschen verloren hätten, eine „zunehmende Gefahr für die Sicherheit“, hieß es.

Dementsprechend habe die Landesregierung gemäß den gesetzlichen Vorgaben eine Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk erlassen. Diese habe die Jägerschaft nun erfüllt, sie werde daher aufgehoben, hieß es in einer Aussendung des Landes am Sonntag. Die Nachweise in direkter Nähe zu einem Wohngebiet hätten „deutlich gemacht, dass Handlungsbedarf besteht“, so Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) mit Dank an die örtliche Jägerschaft für ihr schnelles Handeln. Die Bevölkerung sei weiter gebeten, allfällige Sichtungen zu melden. (APA, TT.com)

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