Eishockey in Tirol

Kundl buchte das Play-off-Ticket, die Silz Bulls jubelten über Platz eins

Topscorer Michal Kluka (28 Scorerpunkte) führte den EHC Kundl in das Play-off der Ö-Eishockey-Liga.
© EHC Kundl

Die Messe ist gelesen: Der EHC Kundl entschied das Duell mit den Wattener Pinguinen für sich und steht vorzeitig im Play-off der Ö-Eishockey-Liga. In der Tiroler Eishockey Liga ist den Silz Bulls der erste Platz in der oberen Gruppe nicht mehr zu nehmen.

„Die Jungs haben sich das Play-off verdient. Wir haben jede Mannschaft aus der West-Division geschlagen, das gibt uns Selbstvertrauen für das Viertelfinale“, jubelte Kundl-Trainer Jaroslav Betka über den vorzeitigen Einzug ins Play-off der Ö-Eishockey-Liga. Da wartet in der Best-of-three-Serie wohl Kapfenberg oder Gmunden aus der Ost-Division - für das Auswärtsspiel haben die Unterländer bereits einen Fanbus angekündigt.

Schon am Freitag hatten die viertplatzierten Unterländer durch den 2:1-Sieg über Hohen­ems Nägel mit Köpfen gemacht, weil Konkurrent Wattens bei der 3:4-Overtime-Niederlage beim ebenfalls für das Play-off qualifizierten Kufstein unterlag und das Play-off (Top vier) verpasst.

In der Tiroler Eishockey Liga sicherten sich die Silz Bulls den Sieg der oberen Gruppe - und das Heimrecht in der Halbfinal-Serie.
© Silz Bulls

Die am Sonntag bezogene 4:7-Niederlage in Hohenems war deshalb für Kundl etwas leichter zu verschmerzen. Das direkte Duell in Wattens zum Abschluss des Grunddurchgangs wird für Kundl kommenden Samstag kein Endspiel mehr. Die Aufholjagd der schwach in die Saison gestarteten Wattener Pinguine kam zu spät.

„Dass es noch spannend worden ist, dafür sind wir allerdings auch selbst verantwortlich“, meinte Betka, dessen Schützlinge gegen Wattens gleich zwei Mal den Kürzeren zogen, dafür gegen den überlegenen Tabellenführer Lustenau einen Sensations-Sieg einfuhren.

Vorentscheidung in Tiroler Eishockey-Liga

Im Spitzenspiel der Tiroler Eishockey-Liga gewannen die Silz Bulls indes das Spitzenspiel bei Verfolger Götzens mit 7:2 und stehen damit vorzeitig als Sieger der oberen Gruppe fest. Die Truppe von Trainer Florian Hirn sicherte sich das Heimrecht in der Halbfinal-Serie, wo als Gegner höchstwahrscheinlich Ehrwald oder Wattens II wartet. Stark: Silz, im Grunddurchgang noch Zweiter hinter Wattens II, entschied in der oberen Gruppe alle bisherigen fünf Partien für sich.

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