Betrüger gaben sich als Bankberater aus: Tausende Euro Schaden in Innsbruck und Zirl
In Innsbruck und Zirl kam es am Montag zu zwei Fällen von Onlinebetrug mit derselben Vorgehensweise. Unbekannte Täter gaben sich telefonisch als Bankberater aus und brachten ihre Opfer dazu, Überweisungen freizugeben.
In Innsbruck wurde ein 30-jähriger deutscher Staatsbürger gegen Mittag kontaktiert. Der Anrufer behauptete, es habe verdächtige Abbuchungen auf dem Konto gegeben, und wies das Opfer an, sich in den Onlinebanking-Zugang einzuloggen. In der Annahme, es handle sich um Sicherheitsüberprüfungen, bestätigte der Mann vier Transaktionen. Tatsächlich handelte es sich um Sofortüberweisungen, wodurch ein Schaden im mittleren vierstelligen Eurobereich entstand.
Zirler bestätigte SMS
Kurz darauf traf es einen 68-jährigen Österreicher in Zirl. Auch ihm wurde von einem angeblichen Bankberater vorgegaukelt, sein Konto sei von unrechtmäßigen Buchungen betroffen. Durch zuvor bestätigte SMS und die Eingabe persönlicher Daten gelangten die Täter offenbar an seine Zugangsinformationen. In diesem Fall entstand ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. (TT.com)