Zum Langlaufen nach China: Für einen Vomper Dauerbrenner ist keine Reise zu lang
Der Tiroler Felix Goller startete in Peking beim Langlaufrennen „Vasaloppet China“. Und reist bald nach Estland.
Changchun – „Da kommst du von -27 Grad in China heim und dann ist es in Tirol auch nicht viel wärmer“, lacht Felix Goller, den Anfang Jänner der „General Winter“ in seiner Vomper Heimat empfing. Mit im Gepäck hatte der 60-Jährige den Sieg in der Klasse 60+ beim Vasaloppet China in Changchun, Erfahrungen, Erlebnisse und das nächste Finish bei einem Langlauf der prestigeträchtigen Worldloppet-Serie.
Insgesamt 19 Läufe weltweit, darunter auch der Dolomitenlauf in Osttirol, zählen zu der Serie, die Langläufer rund um den Globus bewegt. Goller ist indes längst ein Dauerbrenner, ein sogenannter „Gold Master“, das heißt, dass er mindestens 13 Rennen bereits absolviert hat. Darunter auch der südlichste Langlauf der Welt in Ushuaia (Argentinien). „Der schönste Lauf war in Island“, der schwerste in Norwegen“, erinnert sich der Tiroler.
Doch damit ist noch lange nicht genug! Denn der Tausendsassa, der mit dem blinden Kletterer Andy Holzer einige der „7 Summits“ bestiegen hat und bei einem „James-Bond“-Film als Statist aufgetreten ist, hat ein großes Ziel vor Augen – und dafür ist ihm keine Reise zu lang.
„Bis ich 70 bin, will ich alle 19 Läufe bestritten haben.“ Im Februar geht es nach Estland, dann fehlen noch Läufe in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. „Das wird sich ausgehen“, ist sich der Tiroler sicher.