Skistar schimpft nach Olympia-Ausbootung: „Welch eine Schande“
Die Neuregelung der Olympia-Quotenplätze sorgt bei Frankreichs Skifahrern für jede Menge Ärger. Statt der erhofften elf Athleten dürfen nur sieben starten. Deshalb schauen auch Superstars wie Alexis Pinturault oder Victor Muffat-Jeandet bei den Winterspielen nur zu.
Letzterer machte in den Sozialen Medien seinem Ärger Luft. „Ich liege aktuell auf Platz 14 der Slalom-Weltcup-Wertung. Seit über einem Jahr bin ich bei keinem Weltcuprennen außerhalb der Top 20 gelandet. Mein Sport war noch nie so umkämpft und anspruchsvoll, und ich hätte im Olympischen Slalom mit Startnummer 8 antreten können“, führte der Olympia-Dritte in der Kombination von Pyeongchang 2018 aus.
„Meine olympische Flamme und meine Werte haben gerade einen schweren Schlag erlitten. Welches Bild vermitteln wir den jüngeren Generationen, die von ihrem Sport träumen, wenn Veranstaltungen, Spektakel und Politik wichtiger sind als Arbeit und Ergebnisse?“, schrieb Muffat-Jeandet weiter und holte noch einmal aus: „Welch eine Schande, welch ein Mangel an Respekt gegenüber den Athleten und den Teams, die ihr ganzes Leben der Verwirklichung ihrer Träume widmen. Sie sind es immer, die am Ende den Preis dafür zahlen.“
Eine kleine Hoffnung gibt es allerdings noch. Weil Norwegen seine Quote nicht ausnutzt, geht ein weiterer Startplatz an Frankreich und vielleicht an Muffat-Jeandet. Eine Entscheidung steht noch aus. (TT.com)