Die besten Leserfotos: So schön war der „Schneemond“ am Tiroler Nachthimmel
Am Sonntag gab es mit dem sogenannten „Schneemond“ ein besonderes Himmelsereignis zu sehen. Durch die optische Mondillusion wirkte der Erdtrabant größer als sonst.
Der neue Monat startete in Tirol mit einem nächtlichen Lichtblick: einem sogenannten „Schneemond“. Dabei handelt es sich um einen Vollmond, der besonders groß aussieht. Bereits vor 18 Uhr war am Sonntag der Himmelskörper zu sehen, um 23.09 Uhr erreichte der Vollmond dann seine maximale Fülle. Zwar handelte es sich nicht um einen sogenannten „Supermond“. Durch die optische Mondillusion dürfte der Erdtrabant dennoch größer als sonst wirken.
Ungewöhnliche Konstellation
Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Position des Mondes: Er wird im Sternbild Krebs zu finden sein, was für einen Vollmond im Februar eine eher ungewöhnliche Konstellation darstellt.
Bekannt und gebräuchlich wurden die Namen „Schneemond“ und „Sturmmond“ nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA in den 1930er Jahren, als ein US-amerikanisches Jahrbuch für Landwirte darüber berichtete. Demnach stammen sie ursprünglich von nordamerikanischen Ureinwohnern, die den Vollmond im Februar wegen des häufig heftigen Schneefalls in dieser Zeit des Jahres unter anderem „Schneemond“ und auch „Sturmmond“ nannten, so die US-Raumfahrtbehörde.
Nächster Supermond erst an 24, Dezember
Wer den Schneemond am 1. Februar verpasst hat, muss nicht lange warten: Der nächste Vollmond folgt bereits am 3. März 2026. Ein weiteres Highlight des Jahres wird der einzige Supermond sein, der am 24. Dezember 2026 am Himmel stehen wird. (TT.com)
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