Hubschrauber-Einsatz im Zillertal: Alpinist rutschte 40 Meter ab und verletzte sich schwer
Der 38-Jährige war mit seinem 32-jährigen Partner zu einer Ski- bzw. Splitboard-Tour auf die Berliner Spitze aufgebrochen. Auf eisigem Untergrund verlor der Mann plötzlich den Halt und wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber geborgen.
Ginzling – Am Sonntagmittag rückten Einsatzkräfte per Hubschrauber zu einem Alpinunfall im Gipfelbereich der Berliner Spitze in den Zillertaler Alpen aus. Einer von zwei deutschen Alpinisten war in Bergnot geraten, als er auf vereistem Untergrund den Halt verlor, mehrere Meter abrutschte und sich dabei verletzte.
Wie die Polizei in einer Aussendung berichtet, waren die zwei Alpinisten, 32 und 38 Jahre alt, von der Berliner Hütte ausgehend mit Tourenski und einem Splitboard zur Berliner Spitze aufgebrochen. Am Beginn des Gletschers wurden Ski und Board an den Rucksäcken fixiert und die Steigeisen angezogen, dann stiegen die beiden Männer im vereisten und felsdurchsetzten Gelände ihren Aufstieg unangeseilt weiter fort. Im Bereich „Hornkees“ verlor der 38-Jährige auf dem eisigen Untergrund plötzlich den Halt und rutschte 40 Meter ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Sein Partner stieg unverzüglich zu dem Verletzten ab und leistete Erste Hilfe, bevor er den Notruf absetzte. Nach Eintreffen des Hubschraubers wurde der Mann von der Besatzung geborgen und ins Bezirkskrankenhaus Schwaz geflogen, wo er stationär aufgenommen wurde. Der unverletzte Alpinist wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers geborgen und ins Tal geflogen. (TT.com)