Schwerer Anlagebetrug in Innsbruck: 47-Jähriger verlor zehntausende Euro
Innsbruck – Anlagebetrug im Netz steigt stetig und viel zu viele Menschen gehen Betrügern leichtfertig auf den Leim. So auch ein 47-jähriger Innsbrucker, der im Oktober 2025 im Netz auf eine Investmentseite mit verlockenden Gewinnen stieß, sich dort registrierte und am Ende einen hohen fünfstelligen Betrag verlor.
Wie die Polizei am Sonntag berichtet, wurde der Mann kurz nach seiner Registrierung auf der Trading-Seite nacheinander von zwei angeblichen Mitarbeitern telefonisch kontaktiert. Im ersten Gespräch verleitete ihn eine bislang unbekannte männliche Person dazu, Geld an verschiedene Konten in Luxemburg, den Niederlanden und in Litauen zu überweisen, um durch mittels KI-gestütztem Handel Gewinne zu erzielen. Bei der Transaktion wurde der 47-Jährige telefonisch begleitet. Als das Opfer am 29.01.2026 den Betrug bemerkt hatte, konnte die Kontaktperson nicht mehr erreicht werden.
Im zweiten Telefonat wurde der Mann ebenfalls von einer männlichen Person über diverse Krypto-Handelsgeschäfte informiert. Dabei wurden ihm verlockende Investments mit monatlichen Renditen von 6,2 bis 7,8 Prozent vorgeschlagen. Daraufhin wurde das investierte Geld vom Bitcoin-Wallet des Opfers auf das Bitcoin-Wallet der offensichtlichen Täterschaft transferiert. Laut Eigenrecherche des Opfers stellte sich jedoch heraus, dass es auf seinem Bitcoin-Wallet zu keinen Transaktionen gekommen war. (TT.com)
Bis zu 830.000 Euro erbeutet
Mit Hilfe von KI: So zocken Finanzbetrüger ihre Opfer ab
Täglich neue Fälle
Tiroler Fahnder sind Betrügern auf der Spur: „Es kann jeden treffen“

Tipps vom LKA-Experten