Olympia-Komitee reagiert

Hilfe für Passler in der Doping-Causa: „Junge Frau, für die eine Welt zusammenbricht“

Für Rebecca Passler platzte der Olympia-Traum unerwartet.
© IMAGO/PRESSE SPORTS

Seit Montag steht fest: Rebecca Passler wird die Olympischen Spiele aufgrund einer positiven Dopingprobe verpassen. Bei der 24-jährigen Südtirolerin wurde der Wirkstoff Letrozol nachgewiesen.

Die Athletin selbst äußerte sich noch nicht zur Causa. Die Öffnung der B-Probe steht noch aus. Ebenso ist unklar, in welcher Menge die Substanz im Körper nachgewiesen wurde.

Wir sprechen hier von einer jungen Frau, für die gerade eine Welt zusammenbricht.
Alex Tabarelli, Südtirols CONI-Präsident

Auf Unterstützung kann Passler aus den Reihen des Olympischen Komitees (CONI) bauen. „Wir werden ihr in dieser Causa helfen“, betonte Südtirols CONI-Präsident Alex Tabarelli gegenüber SportNews und führte weiter aus: „Natürlich ist das ungut für den heimischen Sport. Aber ich gehe davon aus, dass sie nicht vorsätzlich gehandelt hat. Wir sprechen hier von einer jungen Frau, für die gerade eine Welt zusammenbricht. Sie sollte von der Öffentlichkeit nicht voreilig verurteilt werden.“

Diese Angaben sprechen für die These einer Nahrungsmittel-Verunreinigung. Aufklärung wird es wohl erst in den nächsten Wochen geben. (TT.com)

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