Spielerisch zum Energie-Profi: Landecker Kinder auf Entdeckungsreise
Energie ist ein abstraktes Thema, doch im „Kinder-Erlebnis-Raum“ wurde es für rund 300 Schülerinnen und Schüler greifbar. Die Initiative der Fachgruppe Energiehandel Tirol machte in der WK-Bezirksstelle Station, um Kindern spielerisch und interaktiv die vielfältige Welt der Energie näherzubringen.
Landeck – Wie hat sich der Energieverbrauch verändert? Woher kommt unser Strom? Und was kann jeder Einzelne zum Energiesparen beitragen? Mit diesen großen Fragen setzten sich rund 300 Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Landeck auseinander. Im Rahmen des Kinder-Erlebnis-Raums ENERGIE (KiERa) machte die Fachgruppe Energiehandel Tirol in der WK-Bezirksstelle Station, um Kindern das komplexe Thema auf interaktive Weise näherzubringen.
Nach einer kurzen Einführung erkundeten die Kinder klassenweise die verschiedenen Erlebnis- und Lernstationen. Durch interaktive Spiele, Rätsel und praktische Aufgaben wurde das oft abstrakte Thema Energie greifbar gemacht.
„Energie ist im Alltag allgegenwärtig, bleibt für viele Kinder aber abstrakt. Mit dem Kinder-Erlebnis-Raum ENERGIE wollen wir dieses Thema greifbar machen und zeigen, wie vielfältig Energieformen heute und in Zukunft sind“, betont Alexander Gutmann, Obmann der Fachgruppe Energiehandel Tirol.
Anhand von anschaulichen Beispielen, wie einer nachgebauten Autowaschanlage, wurde den Kindern auch vermittelt, warum das Autowaschen im eigenen Garten problematisch für das Grundwasser sein kann. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Auswirkungen des eigenen Handelns zu schaffen.
„Wer früh lernt, wo Energie herkommt und wofür sie gebraucht wird, entwickelt ein realistisches Verständnis für Versorgungssicherheit und nachhaltiges Handeln. Genau das wollen wir mit dem Kinder-Erlebnis-Raum ENERGIE in Tirol erreichen“, erklärt Sonia Beiu, Fachgruppengeschäftsführerin des Energiehandels Tirol.
An der Bildungsinitiative in Landeck nahmen Schülerinnen und Schüler der Volksschulen aus Landeck Angedair, St. Anton, Perjen, Bruggen, Zams, Prutz und Fiss sowie der Mittelschulen aus Pians, Pfunds und St. Anton teil. (TT)