Über zehntausend Euro erbeutet: Betrüger waren in Kitzbühel und Fulpmes erfolgreich
Kitzbühel, Fulpmes – Betrüger waren am Freitag in Tirol mit unterschiedlichen Maschen erfolgreich und erbeuteten in zwei Fällen in Fulpmes und Kitzbühel mehrere Tausend Euro.
Schockanruf in Kitzbühel
In Kitzbühel wurde eine 86-jährige Frau Opfer eines Schockanrufs. Gegen 11 Uhr kontaktierte sie ein unbekannter Täter und erzählt der Frau, ihre Tochter habe bei einem Fahrradunfall eine schwangere Frau niedergefahren, die daraufhin ihr Kind verloren habe. Der Anrufer erklärte, die Tochter sei nun in gerichtlichem Gewahrsam und könne nur gegen die Zahlung von rund zehntausend Euro freikommen. Die Pensionistin hob das Geld bei der Bank ab und übergab es kurz darauf an einen Abholer.
Der Mann wird von der Polizei als etwa 40 Jahre alt, 165-170 cm groß, mit mittelblonden, kurzen Haaren beschrieben. Er soll aus dem deutschsprachigen Raum stammen und einen grauen, dünnen Parka getragen haben.
Gefälschte Handys in Fulpmes
In Fulpmes wiederum schlug ein Betrüger am Nachmittag in einem Gastronomiebetrieb zu. Er bot einem 42-jährigen Mann drei Mobiltelefone zum Kauf an. Nachdem das Opfer die Handys geprüft hatte, willigte dieser ein und bezahlte dem Täter einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag. Erst als der Verkäufer das Lokal verlassen hatte und der Käufer die Handys in Betrieb nehmen wollte, flog der Schwindel auf: Sowohl die Geräte als auch die Rechnungen waren Fälschungen.
Der Täter wird als Mann zwischen 25 und 30 Jahren beschrieben. Er trug eine schwarze kurze Winterjacke, schwarze Jeans, eine schwarze Schildkappe und hatte einen kurzen, dunklen Bart. Er sprach gutes Deutsch mit Akzent. (TT.com)