Kitzbüheler Schüler überzeugen bei Lego-Wettbewerb in Innsbruck
Zwei Schülerteams der Mittelschule Kitzbühel zeigten kürzlich ihr Können. Am BFI in Innsbruck überzeugten die jungen Talente beim internationalen FIRST LEGO League-Wettbewerb mit Technik und Kreativität.
Kitzbühel – Großer Erfolg für den Nachwuchs aus den dritten und vierten Klassen der Mittelschule Kitzbühel: Zwei Schülerteams nahmen kürzlich sehr erfolgreich am internationalen FIRST LEGO League-Wettbewerb am BFI in Innsbruck teil. Die Lego League ist ein weltweit ausgetragener Wettbewerb, bei dem sich Schülerteams in den Kategorien Teamspirit, Roboterdesign, Programmierung und Forschung messen. Ziel ist es, vorgegebene Herausforderungen zu meistern und dabei technische, kreative und soziale Kompetenzen unter Beweis zu stellen.
Unterschiedliche Herausforderungen
Im Robotik-Teil mussten die selbst gebauten und programmierten Roboter innerhalb von 2 Minuten und 30 Sekunden mehrere Aufgaben bewältigen, etwa Elemente aufheben, verschieben oder drehen. Unterschiedliche Aufsätze ermöglichten dabei flexible Lösungsstrategien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Forschungsarbeit zum diesjährigen Thema Archäologie. Ein Team setzte dieses medial um und gestaltete einen eigenen YouTube-Kanal mit Interviews von Archäologen. Das zweite Team entwickelte ein Brettspiel zum Alten Ägypten, in dem archäologische Fragestellungen spielerisch gelöst wurden.
Begleitet wurde das Projekt von den Lehrpersonen Philipp Hofer und Paul Siegert, welche für die Digitale Grundbildung an der Mittelschule verantwortlich sind. „Die Lego League verbindet Programmierung, Kreativität, Forschung und Teamarbeit auf einzigartige Weise und steht exemplarisch für das moderne und vielfältige Informatik-Vertiefungsangebot an unserer Schule“, sagt Siegert und Hofer betont besonders den Einsatz der Jugendlichen: „Besonders beeindruckt hat uns, mit wie viel Motivation und Eigeninitiative die Schülerinnen und Schüler an das Projekt herangegangen sind. Sie haben sich freiwillig gemeldet und sich über mehrere Monate hinweg außerhalb der Unterrichtszeit intensiv vorbereitet – das ist keineswegs selbstverständlich.“