ÖSV-Athletin beendet ihre Karriere: „Hatte lange Angst vor diesem Moment“
Während ihre Kolleginnen aktuell bei den Olympischen Spielen in Antholz um Medaillen kämpfen, zieht Julia Leitinger einen Schlussstrich unter ihre Biathlon-Karriere.
Die Salzburgerin, die vor vier Jahren bei den Winterspielen in Peking noch unter ihrem Mädchennamen Schwaiger am Start war, kämpfte in den vergangenen Jahren um ihre Karriere. Sportlich lief es nicht mehr nach Wunsch. In der Folge flog sie aus dem ÖSV-Kader. Leitinger versuchte es auf eigene Faust, sich in den Weltcup zurückzuarbeiten. Doch diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Jetzt beendete sie das Kapitel Biathlon.
„Nach der 2. Krankheit in diesem Winter habe ich mich dazu entschlossen, meine Biathlonkarriere zu beenden. Die letzten Jahre haben sehr an meiner Energie genagt und jetzt ist der Akku endgültig leer. Es fühlt sich nicht an wie Scheitern, ich würde die letzten 4 Jahre genau so wieder machen!“, schrieb die 30-Jährige auf Instagram.
Der Abschied vom Sport fiel ihr aber alles andere als leicht: „Trotzdem hatte ich lange Angst vor diesem Moment ‚tschüss‘ sagen zu müssen, aber es fühlt sich gerade richtig an. Sicher sind die Tage nicht immer einfach, aber wenn man so viel Herzblut und Leidenschaft hineingesteckt hat, ist das wahrscheinlich auch irgendwie normal.“ (TT.com)