Stöcke weggeschleudert, dann Flucht in den Wald: McGrath wurde zur tragischen Figur
Atle Lie McGrath startete am Montag als klar Führender in den zweiten Lauf beim Olympia-Slalom von Bormio. Dann nahm das sportliche Drama seinen Lauf.
Der Norweger fädelte noch im oberen Teil ein und schied so auf dem Weg zu Olympia-Gold frühzeitig aus. Anschließend machte der 25-Jährige seinem Frust Luft: Zuerst schleuderte er die Skistöcke über das Fangnetz weg, dann schnallte er sich die Skier ab und marschierte von der Piste in Richtung Wald. Dort ließ sich McGrath in den Schnee fallen, um erst einmal zur Ruhe zu kommen.
Video | McGrath lässt Frust freien Lauf
Es war ein weiterer Tiefschlag für den charismatischen Technik-Spezialisten: Unmittelbar vor den Spielen betrauerte der Skandinavier den Tod seines geliebten Großvaters. Am Samstag im Riesentorlauf hatte er als Fünfter knapp das Podest verpasst.
Nun wird der Fokus auf den Weltcup gelegt. Dort führt McGrath die Slalom-Wertung vor den finalen Rennen der Saison an. Vielleicht lässt Kristall den Olympia-Frust verrauchen. (TT.com)
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