Feiern im rot-weiß-roten Party-Bus: Bronze-Duo hat einen „Wackelkontakt“
Der Olympia-Teamsprint der Nordischen Kombinierer hatte mit Schneetreiben auf der Schanze, Tiefschnee in der Loipe und Stürzen einiges an Drama, aber doch noch ein gutes Ende für die Österreicher zu bieten. Der Jubel über Bronze war bei Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter am Donnerstag in Tesero nach einem turbulenten Tag groß.
Lamparter zeigte sich hochzufrieden mit seiner Ausbeute, nachdem er 2022 noch leer ausgegangen war. „Das ist mega. Natürlich war es das große Ziel, hier so erfolgreich zu sein, das habe ich geschafft und darauf bin ich sehr stolz.“ Drei Medaillen bei einer Olympia-Ausgabe hatte vor ihm bei den Kombinierern nur Felix Gottwald 2002 und 2006 geschafft, vor 20 Jahren sogar zweimal Gold.
Die Bedeutung von Olympia-Medaillen relativierte Lamparter. „Das größte Ziel ist doch der Gesamtweltcup. Es ist schön, dass man eine olympische Medaille hat, aber es ist nicht das Allergrößte für mich.“ Dieses Ziel kann er in wenigen Wochen zum zweiten Mal erreichen, weshalb sich der Spitzenreiter in der Gesamtwertung bei der Siegesfeier zurückhalten wollte. „Wir werden anstoßen, aber ich habe noch was vor. Ich habe die Möglichkeit, dass ich drei von drei Kugeln gewinnen kann, das ist sehr, sehr außergewöhnlich. Ich werde alles daran setzen, dass ich das heimbringe.“
Für Stimmung sorgte der Rumer aber auf dem Weg zur österreichischen Unterkunft. Zusammen mit Rettenegger feierte er im Party-Bus zum Sound von Oimara. Die beiden Österreicherer haben nicht nur Bronze, sondern auch einen „Wackelkontakt“. (TT.com/APA)
Aufholjagd in der Loipe