Einheitliche Standards fehlen
Längere Unterstützung für Heimkinder gefordert: Keine Chance zu studieren
Michelle Eberl mit ihren Hunden Wilma und Milow. Die heute 31-jährige Imsterin wohnte viele Jahre im SOS-Kinderdorf Imst und arbeitet heute in der Pflege.
© Irene Fröch Photographie
Michelle Eberl kam mit 12 Jahren in die Fremdbetreuung, weil die Eltern sich nicht um sie kümmern konnten. Als junge Erwachsene musste sie ihr Leben von einem Tag auf den anderen finanziell selbst meistern. Dass die staatliche Unterstützung für Care Leaver in Tirol im Regelfall mit 18 Jahren endet, kritisieren Diakonie und SOS-Kinderdorf. Sie fordern eine längere und bundesweit einheitliche Unterstützung.