Tod und Zerstörung

1461 Tage: Vier Jahre Krieg in der Ukraine erzählt in 20 Bildern

Auf den Tag vor vier Jahren begann Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. In 20 Bildern zeigen wir den Konflikt in seinen kleinen und großen Momenten.
© AFP/Pilipey, Loeb

Am 24. Februar 2022 befahl Kremlchef Wladimir Putin einen Großangriff auf das Nachbarland Ukraine. Seitdem haben sich viele Bilder des Krieges ins Gedächtnis eingebrannt. Eine Auswahl.

Vier Jahre nach Beginn der Invasion haben die russischen Truppen weiterhin nur etwa 20 Prozent des ukrainischen Territoriums erobert. Putin unterschätzte offenkundig den Widerstandswillen und die Widerstandskraft der Ukrainer.

Sein Krieg hat aber Tod und Zerstörung hinterlassen – nicht allein in der angegriffenen Ukraine, sondern auch in Russland selbst. Aktuelle Schätzungen sprechen auf der russischen Seite von 1 bis 1,5 Millionen Soldaten, die getötet oder verletzt worden sind. Die Zahlen für die Ukraine liegen mit 500.000 bis 600.000 deutlich darunter.

Impressionen von heute bis zurück zum Beginn

Improvisierte Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten am Unabhängigkeitsplatz in Kiew.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wurde zum Gesicht des Widerstands. Die Foto-Kombi zeigt ihn 2021, ein Jahr vor der Invasion, und vorige Woche.
Arbeiter reparieren ein Heizkraftwerk bei Kiew. Russlands bombardiert gezielt die ukrainische Infrastruktur und setzt Kälte als Waffe ein.
Eine NGO gibt heißes Essen in einem Viertel von Kiew, wo wegen der russischen Angriffe die Versorgung mit Strom und Wasser zusammengebrochen ist.
Mit den Folgen des Krieges werden die Soldaten und die gesamte Bevölkerung der Ukraine noch lange zu kämpfen haben.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen führt das pro-ukrainische Lager in Europa an. Es gibt nun Bemühungen, die Ukraine in Rekordzeit in die EU aufzunehmen.
Über dieser Straße im Osten der Ukraine sind Netze gespannt – zum Schutz vor Drohnen.
Ukrainische Feuerwehrleute löschen nach einem russischen Luftangriff einen Brand in einem Markt.
US-Präsident Donald Trump hofierte Kremlchef Wladimir Putin bei einem Treffen in Alaska. Anschließend gab Trump seine Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand auf.
Drohnenabwehr in einem Sonnenblumenfeld. Der Krieg findet in einem Gebiet statt, das als eine Kornkammer Europas galt.
Schocker: Nur ein Monat nach Amtsantritt putzte US-Präsident Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor den Augen der Weltöffentlichkeit herunter.
Zerstörung in Vovchansk in der Region Charkiw. Der Krieg verwandelte viele Städte in düstere Trümmerfelder.
Viele Bewohner von Kiew flüchten vor den Luftangriffen in die U-Bahn-Schächte.
Medizinisches Personal in den Trümmern eines zerstörten Kinderspitals in Kiew.
Trauer beim Begräbnis eines jungen Soldaten in Vinnytsia in der Westukraine.
Ukrainischer Drohnenpilot beim Training. Unbemannte Fluggeräte wurden rasch zu einem entscheidenden Faktor im Krieg.
Ukrainischer Soldat in der Nähe der Frontlinie.
Evakuierung eines verwundeten Soldaten in der Nähe der Frontlinie.
Zerstörung in der Stadt Borodjanka ganz in der Nähe von Kiew. Bis hierher waren russische Truppen bei ihrem Vorstoß zu Beginn der Invasion vorgedrungen..
Diese Fernsehansprache von Kremlchef Wladimir Putin am Morgen des 24. Februar 2022 markiert den Beginn der russischen Invasion.

Wann und wie der Krieg eines Tages endet, ist bisher nicht absehbar. Die US-Regierung hat beide Seiten zu Gesprächen über ein Abkommen genötigt. Aber in entscheidenden Punkten sollen die Positionen noch weit auseinander liegen. Putin besteht weiterhin darauf, seine Kriegsziele zu erreichen. Es gibt deshalb Zweifel, ob er ernsthaft verhandelt oder nur Zeit für einen Abnützungskrieg gewinnen will.

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