Vater weiter in Klinik

Siebenjähriges Kind nach Unfall in Assling gestorben, Hergang bleibt weiter unklar

Beide Unfallopfer wurden in die Innsbrucker Klinik eingeliefert, der Sohn erlag am Dienstag seinen schweren Verletzungen.
© Rita Falk/Tiroler Tageszeitung

Nach dem Tod eines siebenjährigen Buben infolge eines Unfalls mit einem Pferd in Assling, ist der Unfallhergang auch am Donnerstag weiter unklar. Der Vater konnte bis dato nicht befragt werden, er liegt weiter schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in der Innsbrucker Klinik.

Assling – Die Ermittlungen zu dem Reitunfall, der am Sonntag in Assling einem Siebenjährigen das Leben kostete, gestalten sich schwierig. Was genau passiert ist, ist weiter unklar. Ein Passant hatte laut Polizei am Sonntagnachmittag im Bereich der Pustertaler Höhenstraße zunächst ein herrenloses Pferd und zwei schwer verletzte Personen entdeckt.

Dabei handelte es sich um einen 42-jährigen Österreicher, den Besitzer des Pferdes, sowie seinen siebenjährigen Sohn. Das Kind wurde noch an der Unfallstelle reanimiert und in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Dort erlag es am Dienstag seinen Verletzungen, die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Der Vater wurde ebenfalls in die Innsbrucker Klinik gebracht. Direkte Zeugen des Unfalls gab es nicht.

Der 42-Jährige konnte aufgrund seines Gesundheitszustandes noch nicht von der Polizei befragt werden. Er befindet sich auf einer Beobachtungsstation im Krankenhaus, sein Zustand ist laut Klinik aber nicht lebensbedrohlich. Auf einer Beobachtungsstation werden Patienten behandelt, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes engmaschiger beobachtet werden müssen, als dies auf einer Normalstation der Fall ist.

Tiefe Betroffenheit im Ort

In der Gemeinde Assling zeigt man sich tief betroffen. „Dieser Unfall hat uns alle zutiefst erschüttert. Wir versuchen der Familie zu helfen, so gut wir können“, erklären Bürgermeister und Vizebürgermeister. Die Polizei weiß noch sehr wenig über den Unfallhergang: „Die Ermittlungen laufen“, heißt es.

Fest steht, dass Vater und Sohn nicht mit einem Pferdeanhänger unterwegs gewesen waren. Aber ob das Pferd geführt wurde oder jemand auf ihm geritten ist, weiß man noch nicht. Mehr Klarheit soll es geben, sobald der Vater einvernommen werden kann. (TT, APA)

Für Sie im Bezirk Lienz unterwegs:

Catharina Oblasser

Catharina Oblasser

+4350403 3046