Weiterer Erfolg für Südtiroler Autorin

Miriam Unterthiners Stück „Blutbrot“ zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen

Miriam Unterthiner wurde im vergangenen Herbst mit dem Österreichischen Buchpreis für das beste Debüt des Literaturjahres 2025 ausgezeichnet.
© MAX SLOVENCIK

Die Dramatikerin wurde im Herbst mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Nun wurde die Uraufführungsproduktion ihres Stücks „Blutbrot“ zum renommierten, deutschen Festival eingeladen.

Heidelberg – Die von Tomas Schweigen inszenierte österreichische Erstaufführung von Miriam Unterthiners Stück „Blutbrot“ am Theater am Werk ist zum diesjährigen Heidelberger Stückemarkt (24. April bis 3. Mai) eingeladen. Die im vergangenen Herbst im Kabelwerk herausgekommene Produktion ist Teil des Wettbewerbs um den Nachspielpreis. Hier werden Inszenierungen ausgezeichnet, die einen Text zum zweiten oder dritten Mal auf die Bühne bringen.

Unterthiners Stück handelt von den Fluchtrouten von NS-Verbrechern über den Brennerpass von Südtirol nach Südamerika und verknüpft die Themen Schuld und Verdrängung.

Für ihren Text ist die 1994 in Brixen geborene Autorin bereits mehrfach ausgezeichnet worden, darunter mit dem Kleist-Förderpreis für Neue Dramatik und dem Debütpreis beim Österreichischen Buchpreis 2025.

Ebenfalls als Gastspiel in Heidelberg vertreten, aber für keinen der drei Preise (Autor*innenpreis, Jugendstückepreis, Nachspielpreis) nominiert, ist das Burgtheater mit Mareike Fallwickls „Elisabeth!“ mit Stefanie Reinsperger in der Regie von Fritzi Wartenberg. (APA, TT)

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