Schwerer Sturz überschattet Garmisch-Training: Finne Lehto auf der Intensivstation
Garmisch-Partenkirchen – Der finnische Abfahrer Elian Lehto befindet sich nach einem Sturz im Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen auf der Intensivstation. Ersten Diagnosen zufolge erlitt der 25-Jährige einen Lungenkollaps. Lehto hatte im Streckenabschnitt Hölle die Kontrolle verloren und war ins Fangnetz geprallt.
„Lehto hat Verletzungen im Brustbereich und an den unteren Extremitäten erlitten, die eine Überwachung im Krankenhaus erfordern. Die Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich“, informierte der finnische Teamarzt Risto Kemppainen. „Vorerst bleibt Lehto im Krankenhaus in Garmisch-Partenkirchen unter Beobachtung. Er ist bei Bewusstsein und kommuniziert normal. Sein Zustand wird überwacht.“ Entscheidungen über die weitere Behandlung werden in den kommenden Tagen getroffen.
Auch Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni kam zu Sturz, nachdem sich im oberen Teil ein Ski löste. Der Italiener blieb jedoch unverletzt. Bestzeit am Freitag markierte der Italiener Mattia Casse. Von den Österreichern schaffte es nur Raphael Haaser als 14. in die Top 15. (APA, TT.com)