Durch die Bank familienfreundlich
Familie und Beruf zu vereinbaren, ist täglich ein Balanceakt. Für die Raiffeisen-Mitarbeiterinnen Petra Bell, Tanja Kogler und Anita Tipotsch gelingt er dank Flexibilität, Teamzusammenhalt und klarer Absprachen – unterstützt von ihrem Arbeitgeber.
Die drei Mütter erzählen, was Vereinbarkeit möglich macht, welche Hürden bleiben und warum die Auszeichnung „Familienfreundlichster Betrieb Tirols 2025“ mehr ist als ein Hochglanzsiegel.
Freiraum und Vertrauen
7.15 Uhr. Ein Blick auf den Stundenplan, gleichzeitig beginnt ein Videocall – so startet oft ein Alltag, der Organisation verlangt. Für Petra, Tanja und Anita ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kein Einzelrezept, sondern ein Zusammenspiel aus flexiblen Regelungen, digitaler Arbeit und einem verlässlichen Team. Petra Bell, stellvertretende Bereichsleiterin Bankenberatung, arbeitet 30 Stunden und hat zwei Söhne im Schulalter. Tanja Kogler, Bereichsleitung Kommunikation bei der Raiffeisen-Landesbank, Mutter einer eineinhalbjährigen Tochter, arbeitet ebenfalls 30 Stunden. Und Anita Tipotsch, Regionalleiterin in Zell-Gerlos-Aschau, ist zu 82 Prozent tätig und hat zwei Kindergartenkinder.
Petra, deren Außendienst viele Wege erfordert, schätzt die Homeoffice-Optionen und digitale Termine. Kurzfristiges Arbeiten von zu Hause spart lange Anfahrtszeiten und schafft Spielraum. Für sie ist es die Mischung aus Freiräumen, Flexibilität und Vertrauen, die Vereinbarkeit ermöglicht. Sie betont: Teilzeit und Verantwortung schließen sich nicht aus – ab April übernimmt sie die Bereichsleitung. Ihr Arbeitgeber hat sie zu diesem Schritt ermutigt und dabei unterstützt, sich trotz Teilzeit für diese neue Aufgabe zu bewerben.
Flexibles Arbeiten, Homeoffice, Teilzeit
Drei Begriffe für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Tanja nennt spontan: Akzeptanz, Unterstützung und Disziplin. Sie berichtet von einer Woche, in der ihre Tochter erkrankte – „Vorstand und Team haben die Situation mitgetragen und ich konnte mich kurzfristig aus dem Betrieb nehmen.“ Für sie zeigt das: Vereinbarkeit wird gelebt, nicht nur versprochen – sie sei „ein Gesamtkunstwerk“ aus Familie und Arbeitgeber.
Auch Anita lebt die Kombination von Führungs- und Elternrolle. Trotz Verantwortung im Unternehmen möchte sie bei wichtigen Momenten ihrer Kinder präsent sein – etwa am Ende der Skiwoche, wenn die Medaille überreicht wird. Möglich wird das durch flexible Arbeitszeiten, das Tauschen von Terminen und ein Team, das mitzieht. Gleichzeitig betont sie die Chancengleichheit: Weiterbildung und Karriere sollen allen offenstehen – unabhängig von Geschlecht oder Beschäftigungsausmaß.
„Teilzeit und Verantwortung schließen sich nicht aus – ab April übernehme ich die Bereichsleitung. Mein Arbeitgeber hat mich zu diesem Schritt ermutigt und dabei unterstützt, mich trotz Teilzeit für diese neue Aufgabe zu bewerben.“
Petra Bell, stellvertretende Bereichsleiterin Bankenberatung
Trotzdem werden Grenzen sichtbar: Betreuungslücken, traditionelle Rollenbilder und die faire Verteilung der Verantwortung bleiben Herausforderungen. „Beide Eltern müssen das wollen“, sagt Anita.
Petra ergänzt, dass in der Gesellschaft immer noch klassische Familienbilder verankert sind – die Unternehmenskultur der Raiffeisen-Landesbank sei hier bereits einen Schritt weiter.
Welche Rahmenbedingungen tragen dazu bei? Flexibles Arbeiten, Homeoffice, die Möglichkeit, Stellen in Teilzeit zu besetzen, und digitale Infrastruktur. Bei der Raiffeisen- Landesbank kommen Leistungen wie eine Kinderzulage, firmeneigene Kinderbetreuung an einzelnen schulfreien Tagen und eine Krippe hinzu. Für diese Mischung aus konkreten Angeboten und gelebter Kultur erhielt die Raiffeisen-Landesbank 2025 die Auszeichnung „Familienfreundlichster Betrieb Tirols“.
Verantwortung teilen und Angebote nutzen
Jungen Frauen geben die drei mit: Traut euch, teilt Verantwortung, nutzt Angebote. Petra Bell betont: „Alles gleichzeitig zu 100 Prozent ist eine Illusion, aber wenn mehrere die Verantwortung schultern, lassen sich gute Lösungen erreichen – für alle.“ „Man schafft mehr, als man denkt“, sagt Tanja Kogler. „Familie ist ein Partnerprojekt“, ergänzt Anita Tipotsch. Die Botschaft ist klar: Mit Flexibilität, gegenseitigem Vertrauen und konkreten Angeboten gelingt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein Weg, den Raiffeisen aktiv geht.
Veranstaltungshinweis
Anlässlich des Weltfrauentages lädt Raiffeisen Capital Management auch heuer zu einer spannenden Online-Kundinnenveranstaltung ein:
Finanzielle Absicherung in allen Lebenslagen
Donnerstag, 26. März 2026, von 18.30 bis 19.15 Uhr
Ein informativer Talk mit den Raiffeisen-Finanzexpertinnen Daniela Uhlik-Kliemstein und Olivia Prader sowie dem Pensionsspezialisten Martin Stamm.
Anmeldung unter warumnichtanders.at