Flüchtige Snowboarderin nach Skiunfall am Stubaier Gletscher ausgeforscht
Am Sonntag kam es am Stubaier Gletscher zu einer Kollision zwischen zwei Wintersportlerinnen. Die beteiligte Snowboarderin setzte ihre Fahrt fort, ohne Hilfe zu leisten.
Neustift im Stubaital – Eine 19-jährige Skifahrerin aus Russland war am Sonntag zur Mittagszeit am Stubaier Gletscher auf der Piste Nr. 1 „Seeblick“ unterwegs. Knapp oberhalb der Talstation des Sessellifts „Rotadl“ kam es gegen 11.45 Uhr zu einer Kollision mit einer Snowboarderin. Beide Frauen kamen zu Sturz, wobei sich die 19-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Nach drei Stunden gefunden
Während ihr Partner Erste Hilfe leistete und den Notruf absetzte, ging die Snowboarderin zu Fuß in Richtung Bergstation „Eisgrat“ – ohne Hilfe anzubieten oder ihre Daten auszutauschen. Die Verletzte wurde nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung ins Tal gebracht und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus Hall eingeliefert.
Aufgrund einer detaillierten Beschreibung konnte die Snowboarderin schließlich gegen 14.40 Uhr im Skigebiet ausgeforscht werden. Die 27-jährige Polin gab zu, am Unfall beteiligt gewesen zu sein, und sprach davon, selbst verletzt zu sein. Sie begab sich selbstständig zum Arzt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck gesendet. (TT.com)
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