Kuscheltier als Mama-Ersatz: Das verstoßene Affen-Baby „Punch“ rührt Millionen
Weil es von seiner Mutter nicht angenommen wurde, klammert sich das Makaken-Baby an seinen Plüsch-Orang-Utan. Die Videos aus dem japanischen Zoo kursieren seit Tagen im Internet und bewegen die User:innen. So sehr, dass das Kuscheltier mittlerweile bei vielen IKEA-Filialen ausverkauft ist.
Der Ichikawa City Zoo in Japan erfreut sich in den letzten Tagen großer Beliebtheit: Ende Februar versammelten sich teilweise mehr als hundert Besucher:innen um das Gehege von „Punch“. Er wurde zur Internet-Berühmtheit, nachdem Bilder von ihm und seinem Mutterersatz, einem Plüsch-Affen, viral gingen.
📽️ Video | Makake Punch und sein Kuscheltier
Punch wurde von seiner Mutter nach der Geburt verstoßen. Normalerweise klammern Makaken-Babys sich für Geborgenheit und Muskelaufbau an ihre Mütter. Als Alternative bot man dem kleinen Affen schließlich ein Orang-Utan-Kuscheltier an.
Unter dem Hashtag #HangInTherePunch (Deutsch: Lass dich nicht unterkriegen, Punch) findet man zahlreiche Videos, die die sozialen Fortschritte des Makaken dokumentieren. Mittlerweile interagiert das Affenkind immer mehr mit seiner Herde und ist deshalb weniger mit seinem Stofftier unterwegs. Einige Punch-Fan-Pages haben über 100.000 Follower:innen.
Laut CNN waren in keinem der 54 US-amerikanischen IKEA-Stores mehr als zwei von den Orang-Utan-Plüschtieren verfügbar. Auch in Japan sind, außer in einem Geschäft, alle Exemplare ausverkauft. Der Möbel-Gigant nutzt die Geschichte online für Marketing-Zwecke. (TT.com)