Tiroler Handballer feierten einen Sieg mit Ausrufezeichen
Schwaz Handball Tirol gewann am Mittwochabend bei Tabellenführer Ferlach. Das Rennen um die Top-Acht in der HLA-Meisterliga bleibt aber ein enges.
Schwaz – „Es war kein Hochglanz-Handball“, gestand Trainer Christoph Jauernik. Das mag sein, aber das konnte den Tiroler Handball-Adlern nach dem 31:29-Sieg beim bisherigen HLA-Meisterliga-Tabellenführer Ferlach ziemlich egal sein. Es waren nach einem schwachen Start in das Jahr 2026 zwei Punkte, die im Kampf um das Play-off (Top-Acht) noch sehr viel wert sein könnten.
Denn die Liga ist sechs Runden vor Schluss spannend wie lange nicht mehr, aktuell liegen zwischen Rang eins und Rang zehn gerade einmal vier (!) Punkte. Die Tiroler sind Siebter – haben dabei nur zwei Zähler weniger als Ferlach und Tabellenführer Hard, aber auch nur zwei mehr als der Zehnte Bregenz. Nun wollen die Tiroler laut Jauernik „den Schwung mitnehmen“. Schon am Samstag (18 Uhr, Osthalle Schwaz) wartet auf heimischem Parkett mit Meister Krems (aktuell Fünfter) die nächste hohe Hürde.
Und die wird mit breiter Brust angegangen: „Wir sind in Ferlach ordentlich unter Druck gestanden, aber wir haben unser Spiel durchgezogen“, lobte der Chefcoach. Der Sieg des amtierenden Cup- und Supercup-Siegers glänzte vor allem auch deshalb so hell, weil mit Nationalspieler Michael Miskovez und Top-Scorer Filip Peric wichtige Akteure verletzt fehlten. Es war also in gewisser Weise doch Hochglanz-Handball …