Trump erwies gefallenen US-Soldaten letzte Ehre
US-Präsident Donald Trump hat am Samstag (Ortszeit) mit Ehefrau Melania und Vertretern seiner Regierung an der Überführung der sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten teilgenommen. Am Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware traf er auch die Familien der Gefallenen. "Es ist ein sehr trauriger Tag", sagte er im Anschluss. Inmitten zumeist schwarz gekleideter Gäste stach Trump auch deshalb hervor, weil er eine weiße Baseball-Kappe mit der Aufschrift "USA" trug.
Neben Trump waren unter anderem auch Vizepräsident JD Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine vor Ort. Er sei froh, dass sie den gefallenen Soldaten die letzte Ehre erwiesen hätten, sagte der US-Präsident auf dem Weg zurück nach Florida. Stunden zuvor hatte er die gefallenen Soldaten bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida als "großartige Helden" beschrieben. Er versprach, dass die USA die Zahl der eigenen Toten in dem Krieg auf ein "Minimum" begrenzen würden. Die sechs Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs alle in den ersten Kriegstagen bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.
Die sterblichen Überreste der Soldaten wurden anschließend in eine Leichenhalle gebracht. Dort sollen sie offiziell identifiziert und für die Beisetzung vorbereitet werden. Die getöteten Soldaten - fünf Männer und eine Frau im Alter von 20 bis 54 Jahren - waren Reservisten, die einer Einheit aus dem US-Bundesstaat Iowa angehörten. Sie wurden am Sonntag bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet. Einen Tag zuvor hatten die USA und Israel massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Als Reaktion greift der Iran seitdem Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.