Jetzt wartet Tiroler Derby

14 Siege in Serie: Kufstein Towers gehen als Sieger des Grunddurchgangs ins Play-off

Die Kufsteiner (mit Pauls Miglinieks) setzten sich nach starker zweiter Halbzeit noch mit 108:92 gegen Dornbirn durch.
© Basketball Austria

Vor dem Tiroler Basketball-Derby am Mittwoch sind die Kufstein Towers am Weg Richtung Aufstieg. Der Sieg in der West-Liga gibt Recht.

Mit breiter Brust dürfen die Pirlo Kufstein Towers am Mittwoch (19 Uhr, Landessportzentrum) zur Neuauflage des Tiroler Basketball-Derbys nach Innsbruck reisen. Nach dem 108:92 bei den Dornbirn Lions am Samstag halten die Festungsstädter nach 20 Partien in der zweiten Liga bei 18 Siegen – die Erfolgsserie wurde dabei auf 14 Triumphe hintereinander ausgebaut.

Damit stehen die Kufsteiner auch bereits als Sieger des Grunddurchgangs in der West-Liga fest und können damit schon für die Play-offs planen. Obwohl Headcoach Xavi Mascaro nach dem 41:54-Rückstand zur Pause in Dornbirn keineswegs zufrieden sein wollte.

„Charakter gezeigt“

„Unsere Reaktion nach der Pause hat den Charakter dieses Teams gezeigt“, meinte Mascaro, der noch einiges an Arbeit für die anstehenden Play-offs sieht. Dennoch stehen die Kufsteiner sogar in der gesamten zweiten Liga auf Rang eins. Und das sogar vor den Mistelbach Mustangs, die wohl der größte Konkurrent der Towers sein werden im Kampf um den Titel. Stärkste Werfer der Towers gegen die Vorarlberger waren Pol Canovas (19 Punkte) und Pauls Miglinieks (18).

Und so gut Kufstein auch im anstehenden Play-off bei noch zwei offenen Grunddurchgangs-Spielen auch auftreten wird, am Ende ist ein möglicher Aufstieg in die Superliga eine finanzielle Frage. Erst vor wenigen Wochen beantragte man die Lizenz für die Superliga, die höchste Spielklasse Österreichs. Auf das geforderte Mindestbudget der Liga (gut 350.000 Euro) fehlten zuletzt laut Obmann Michael Pilger „80.000 bis 100.000 Euro“. Dennoch schaue es „wirtschaftlich besser aus. Es ist alles angerichtet“, wie Pilger ergänzte.

Als drittstärkste Kraft im Westen dürfen auch die Swarco Raiders bereits für die Play-off-Phase der insgesamt acht besten Teams planen. Die Innsbrucker feierten gestern beim 86:59-Heimsieg gegen die Upper Austrian Ballers den bereits 14. Saisonsieg. Bester Werfer der Gastgeber war Dennis Kaltenbrunner mit 16 Punkten.